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Randalierer am Natursee

Abgeknickte Bäume, demolierte Schilder, viel Müll: Erneut richten ungebetene Gäste erhebliches Unheil im Naherholungszentrum (NEZ) in Copitz an.

© Foto: Stadtwerke

Von Thomas Möckel

Pirna. Randalierer haben in den zurückliegenden Tagen abermals das Naherholungszentrum (NEZ) in Copitz verwüstet und Anlagen beschädigt. Nach Auskunft der Stadtwerke Pirna, die das Areal betreiben, richteten die Vandalen vor allem rings um den Natursee erheblichen Schaden an. Sie rissen neu gepflanzte Bäume aus oder knickten sie um, beschädigten Schilder und warfen Zaunfelder um. Darüber hinaus häuft sich an einigen Stellen wieder achtlos entsorgter Müll. Offenkundig Unbelehrbare zerschlugen vor allem jede Menge Glasflaschen, laut Stadtwerken finden sich die Scherben auf dem gesamten Gelände und sogar im See.

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Angesichts dieses Frevels verweist der Betreiber nochmals auf die für das Gebiet geltende Hausordnung, nach der es untersagt ist, Glasflaschen auf das Areal mitzunehmen. Überdies richten die Stadtwerke einen dringenden Appell an die potenziellen Badegäste: Jeder sollte tunlichst vermeiden, barfuß im Natursee zu baden.

Zum wiederholten Mal appellieren die Stadtwerke inständig an die Besucher des NEZ, das Gelände doch bitte sauber zu halten. Wer Schäden oder gar Randalierer auf frischer Tat bemerkt, wird gebeten, umgehend den Empfang am Campingplatz darüber zu unterrichten. Die Rezeption ist täglich von 8 bis 18 Uhr besetzt.

Aus Sicht der Stadtwerke torpedieren die ungebetenen Gäste all die Mühe, die sich der Betreiber in den vergangenen Jahren gab, um das Areal einladender zu gestalten. Inzwischen gibt es neue Orientierungstafeln, der Sand in beiden Badebuchten wurde gereinigt, Dixi-Toiletten wurden aufgestellt, ebenso befinden sich mehrere Papierkörbe auf dem Gelände. Anfang 2018 pflanzten die Stadtwerke mehrere neue Bäume, auf Höhe der Volleyballplätze installierten Handwerker neue Bänke und Papierkörbe. „Es verursacht jährlich Kosten in fünfstelliger Höhe, die Anlage zu bewirtschaften“, sagt Franziska Weber, Leiterin des Campingplatzes. Die derzeitige Entwicklung nehme sie mit Bedauern zur Kenntnis. „Wir überlegen nun, welche weiteren Schritte wir einleiten können, um unser Eigentum vor Vandalen und den Müllbergen zu schützen“, sagt sie.

Es ist nicht das erste Mal, dass ungebetne Gäste das NEZ heimsuchen. Erst im Sommer 2017 hinterließen Randalierer eine Spur der Verwüstung und richteten erhebliche Schäden an.