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Rasmussen warnt Russland vor Einmarsch in Ost-Ukraine

„Die Ereignisse in der östlichen Ukraine geben Anlass zu größter Besorgnis“, sagte der Nato-Generalsekretär am Dienstag bei einer Veranstaltung in Paris.

Brüssel/Paris. Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hat Russland vor einem Einmarsch in die Ost-Ukraine gewarnt. „Die Ereignisse in der östlichen Ukraine geben Anlass zu größter Besorgnis“, sagte er am Dienstag bei einer Veranstaltung in Paris. „Ich fordere Russland auf, sich zurückzuhalten.“ Er fügte hinzu: „Jede weitere Bewegung in die Ost-Ukraine hinein wäre eine ernste Verschärfung der Lage statt jener Entschärfung, die wir uns alle wünschen.“

Rasmussen forderte den Abzug der im Grenzgebiet zur Ukraine stationierten russischen Truppen. Nach Angaben der Nato-Militärs stehen dort 35.000 bis 40.000 russische Soldaten zu einem Einsatz bereit.

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Die Nato müsse ihre Einsatzbereitschaft verbessern, beispielsweise mit Manövern, sagte Rasmussen weiter. Unter anderem müsse auch die bisher noch nie eingesetzte Schnelle Eingreiftruppe (Nato Response Force/NRF) in einen Zustand hoher Einsatzbereitschaft versetzt werden.

Rasmussen forderte zudem die Regierungen auf, mehr Geld für die Verteidigung auszugeben. „Die Europäer haben zu viel und zu lange abgerüstet“, sagte er. „Dies ist der Moment, um die Kürzungen zu stoppen und den bisherigen Trend wieder umzudrehen.“ (dpa)