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Bischofswerda

Mehr Bänke rund um Bischofswerda

Bürger haben Vorschläge unterbreitet, wo zusätzliche Sitzgelegenheiten aufgestellt werden können. Nun arbeitet die Stadtverwaltung die Liste ab.

Marianne Sprossmann entwarf die Info-Tafeln und den Schiebock, Uwe Böhme führte die Metallbauarbeiten in seiner Firma aus. Beide Schönbrunner freuen sich, dass der Bauhof jetzt auch Bänke im Ort aufstellte.
Marianne Sprossmann entwarf die Info-Tafeln und den Schiebock, Uwe Böhme führte die Metallbauarbeiten in seiner Firma aus. Beide Schönbrunner freuen sich, dass der Bauhof jetzt auch Bänke im Ort aufstellte. © Steffen Unger

Bischofswerda. Zwei Info-Tafeln auf Schieböcken gibt es schon seit vergangenem Jahr in Schönbrunn: eine auf dem Weg zum Butterberg nahe des ehemaligen Bahnhofes über heimische Vögel und die andere in Neuschönbrunn, einer kleinen Siedlung zwischen Schönbrunn und Kynitzsch, über Pflanzen der Region. Kürzlich stellte der Bauhof der Stadt Bischofswerda neben beiden Tafeln Sitzbänke auf, so dass Dorfbewohner und Ausflügler gut rasten und die tolle Aussicht genießen können.

Weitere Sitzbänke kamen bzw. kommen in diesen Tagen rund um die Stadt hinzu, sagte Sascha Hache, Persönlicher Referent des Oberbürgermeisters. Unter anderem nahe des Napoleonsteins, am Sommersteg zwischen Bischofswerda und Goldbach sowie in Pickau sollen Bänke aufgestellt werden. Im Jahreslauf werden noch weitere folgen, darunter eine am Denkmal hinter der Christuskirche, das unter dem Namen „Aufbruch“ an die gesellschaftlichen Ereignisse im Jahr 1989 erinnert.

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Die Sitzbänke sehen aus, als wären sie neu. Doch sie sind es nicht. Der Granitsockel wurde abgestrahlt, die Sitzlatten erneuert. Bis zur Umgestaltung des Altmarktes vor reichlich zehn Jahren standen die Bänke auf Bischofswerdas zentralem Platz – 24 Stück insgesamt. Für die Gestaltung des neuen Platzes wurden sie nicht eingeplant; sie wurden stattdessen im Bauhof eingelagert.

Der ehemalige SPD-Stadtrat Dr. Ernst Wirth hob das Thema wieder aufs Tableau, als er Ende 2015 bei der Stadt anfragte, was aus den Granitbänken geworden sei. Die Stadtratsfraktionen von SPD, Linke und Bürger für Bischofswerda griffen diese Anfrage auf und regten an, die Bänke entweder im Stadtgebiet oder in den Ortsteilen wieder aufzustellen.

Zwei der Bänke stehen seit vergangenem Jahr am Kreisverkehr an der Neustädter Straße. Auch für den neuen Kinderpark an der Ecke von Thälmann- und Belmsdorfer Straße sind Bänke reserviert. Die anderen 15 werden nach Bürgerwünschen aufgestellt. Die Stadt hatte dafür zur Ideensuche aufgerufen. 28 Vorschläge trafen im Rathaus ein.

„Die Bürger an der Standortsuche zu beteiligen, war eine tolle Idee“, sagt Sascha Hache. Zumal sich nicht nur Bürger, sondern auch Ortschaftsräte an der Ideensuche beteiligten. So ist es konsequent, dass ein Großteil der Bänke in den Bischofswerdaer Ortsteilen aufgestellt wird, um diese zu stärken bzw. attraktiver zu machen. Rund 12 000 Euro sind im städtischen Haushalt für diese Aktion vorgesehen – rund 600 Euro pro Bank. (SZ)

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