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Freital

Rastplatz gewünscht

Ein steiler Berg, viele Treppen, aber keine Bank: Gerda Matulin hat eine Bitte und einen Vorschlag für den Weg am Weißiger Hang in Freital-Zauckerode.

Gerda Matulin (links) im Gespräch mit einer Bekannten auf dem Weg in Zauckerode. Dort wäre eine Bank zum Verschnaufen angebracht.
Gerda Matulin (links) im Gespräch mit einer Bekannten auf dem Weg in Zauckerode. Dort wäre eine Bank zum Verschnaufen angebracht. © Andreas Weihs

Immer dann, wenn Gerda Matulin ihre Einkaufsbeutel vom Markt an der Glück-Auf-Straße bis zu ihrer Wohnung am Weißiger Hang hoch schleppt, hat sie einen Wunsch. „Schön wäre es, wenn es auf halber Strecke eine Bank gäbe“, sagt die Seniorin. Sie sei sich sicher, der Platz zum Ausruhen wäre gut nachgefragt. „Ich weiß von vielen Anwohnern, dass sie sich an dem Weg eine Bank wünschen, um zu verschnaufen und die Taschen abzustellen.“

Besagter Weg führt zwischen den Wohnblöcken immer bergauf und kreuzt dabei noch die Heinrich-Heine-Straße. Die Route ist so steil, dass an etlichen Stellen Treppenanlagen eingebaut sind. Bänke gibt es in Sichtweite sogar, doch stehen sie in den Grünanlagen hinter den Wohnblocken gut 40, 50 Meter oder noch weiter entfernt.

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Direkt am Weg gab es mal eine Bank – zwischen der Heinrich-Heine-Straße und dem Weißiger Hang. Sie stand neben einer Telefonzelle. Beide sind inzwischen verschwunden. Nur die gut zwei mal zwei Meter große Pflasterfläche gibt es noch. „Dort könnte man doch eine Bank hinstellen oder von den Sitzgruppen in den Grünanlagen eine umsetzen“, schlägt Gerda Matulin vor. Sie ist nicht die Einzige, die sich in Zauckerode mehr Bänke direkt am Weg wünscht.

Vor Monaten schon sprach Freitals Seniorenbeauftragte Heidrun Weigel das Thema im Stadtrat an. Zudem schlug sie vor, an der Bushaltestelle am Potschappler Friedhof eine Sitzgelegenheit aufzubauen. Das ist inzwischen geschehen. Gerda Matulin hofft nun, dass auch am Weg in Zauckerode wieder eine Bank aufgestellt wird. Sie ist sich sicher: „Wenn ich dafür eine Unterschriftensammlung machen würde, würden ganz viele unterschreiben.“

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