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Rathaus rechnet mit stürmischen Zeiten

Nach Orkantief „Friederike“ will der Bürgermeister mit den Räten über Vorsorge sprechen. Notstrom könnte ein Thema sein.

© Symbolbild/dpa

Von Heike Heisig

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Leisnig. Viele kleine Schäden an privaten und kommunalen Gebäuden und Einrichtungen wie Spielplätzen hat der Orkan in der vorigen Woche hinterlassen. Einen Tag musste die Schule ausfallen. Manche Familien saßen tagelang ohne Strom in ihren Wohnungen. Parallel zur Schadensaufnahme und -beseitigung überlegt die Stadt Leisnig nun schon, wie sie sich auf die nächsten Wetterunbilden dieser Art vorbereiten kann, wie Bürgermeister Tobias Goth (CDU) nach „Friederike“ sagte.

Bisher gebe es für das Feuerwehrgerätehaus ein Notstromaggregat. Das sei am Donnerstagnachmittag beim ersten Flackern der elektrischen Beleuchtung auch in Gang gesetzt worden, erzählte Goth. Nun gelte es zu überlegen, wie auch in anderen Einrichtungen eine Zeit lang der Ausfall von Strom und Heizung überbrückt werden könne.

Der Bürgermeister denkt da zum Beispiel an die Schulen und die Karl-Zimmermann-Turnhalle. Unter anderem dorthin würden Leisniger evakuiert, wenn bei Hochwasser der Notfallplan des Landkreises umgesetzt wird. Möglicherweise könnten solche Quartiere in Zukunft auch in anderen Fällen notwendig sein. „Ein Orkan wie vorige Woche kann immer wieder vorkommen“, so Tobias Goth.