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Pirna

Rathaus sucht Ideen für Neundorf

Pirna will in dem Ortsteil den Dorfplatz umgestalten. Vor allem die Kreuzung soll umgekrempelt werden. Das fordern Einwohner seit Jahren.

Die unübersichtliche Kreuzung in Alt-Neundorf soll endlich umgestaltet werden.
Die unübersichtliche Kreuzung in Alt-Neundorf soll endlich umgestaltet werden. © Foto: Norbert Millauer

Das Pirnaer Rathaus sucht derzeit nach weiteren Ideen, wie der Dorfplatz im Ortsteil Neundorf umgestaltet werden soll. Interessierte Einwohner, allen voran die Neundorfer, können ihre Hinweise und Anregungen noch bis 31. Juli der Stadt mitteilen. 

Die Neundorfer fordern schon seit Jahren den Ausbau der unübersichtlichen Kreuzung im Zentrum, doch erst jetzt nimmt das Projekt konkret Gestalt an. Aus Sicht der Stadt stelle der Knotenpunkt Alt-Neundorf/Vorwerkstraße/Cottaer Straße aufgrund seiner fehlenden Struktur, der verschiedenen Fahrbahnbeläge sowie der nicht vorhandenen Gliederung ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Ebenso mangelt es bislang an barrierefreien Bushaltestellen, auch ist der Weg entlang der Straße – vor allem für Schulkinder – nicht sicher genug. 

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Der neugestaltete Dorfplatz soll nach Aussage des Rathauses künftig allen Verkehrsteilnehmern gerecht werden sowie den öffentlichen Nahverkehr berücksichtigen. Grundsätzlich müssen zwei Haltestellenbereiche eingerichtet werden, einer davon in der Nähe der Grundschule. Für den Kreuzungsbereich selbst favorisiert die Stadt derzeit den Bau eines kleinen Kreisverkehrs mit einem Außendurchmesser von 26 Metern. Die Haltestellen der Linie 209 sollen in Richtung Cotta am Fahrbahnrand und in Richtung Pirna in einer Busbucht angeordnet werden. 

Für den Bau des Kreisverkehrs muss der vorhandene Buswendeplatz für die Endhaltestelle der Linie „N“ verlegt werden. Der neue Wendeplatz soll etwa 500 Meter weiter in südöstlicher Richtung nahe des früheren Gasthofes „Wiesenhof“ entstehen. Das Großprojekt könnte frühestens 2020 beginnen. (SZ/mö)

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