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Sebnitz

Schluss mit dem Straßenärger 

Die Straße Am Hutenhof im Hohnsteiner Ortsteil Rathewalde ist eher ein Feldweg. Das soll sich nach zehn Jahren ändern, mit Folgen für die Anwohner.

Die Straßenschäden gehören zur Straße Am Hutehof dazu. Nach einer kurzen Strecke gleicht sie nur noch einem  Feldweg.
Die Straßenschäden gehören zur Straße Am Hutehof dazu. Nach einer kurzen Strecke gleicht sie nur noch einem Feldweg. © Symbolbild: Daniel Schäfer

Am Hutenhof im Hohnsteiner Ortsteil Rathewalde soll schon lange gebaut werden. Zuletzt gab es im Jahr 2012 ernsthafte Ansätze, die Straße bauen zu lassen. Das scheiterte aber am Geld. Und so wurden die Rinnen in der Straße größer und größer, um sich nach einer kurzen Strecke dann fast völlig aufzulösen. Und das alles wäre ja nicht das Problem, wenn die Straße nicht bewohnt wäre. Am Hutenhof befindet sich die Seniorenresidenz und es ist auch geplant, auf einem freien Stück neue Häuser zu errichten. 

Mit einer neuen Asphaltschicht ist es nicht getan. Die Stadt muss hier viel Geld in die Hand nehmen. Denn die Straße muss grundhaft ausgebaut werden. Dazu muss zum Beispiel der komplette Untergrund ausgehoben und dann neu aufgebaut werden. Darüber hinaus soll die Straße endlich eine Entwässerungsrinne erhalten. Da die Trasse ziemlich schmal ist, soll der Fußweg überfahrbar gebaut werden. Das heißt, das Pflaster wird abgesenkt und nicht durch einen Bordstein begrenzt. Nicht zuletzt müssen hier nicht nur Pkws passieren können, sondern auch größere Fahrzeuge. Nach den jetzigen Plänen soll das Ganze um die 274.000 Euro kosten. Die Stadt hatte für dieses Jahr nur 260.000 Euro vorgesehen. Bauamtsleiter Alexander Hentzschel ist aber zuversichtlich, dass der Restbetrag über Einsparungen bei dem gesamten Vorhaben finanziert werden kann. Dazu werden weitere Gespräche mit den Planern notwendig.

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Die Bauarbeiten haben aber auch Folgen für die Anwohner der Straße Am Hutenhof, aber auch für die an der angrenzenden Basteistraße. Denn zumindest Erstere werden, so wie es jetzt aussieht, nicht in jedem Fall zu ihren Grundstücken kommen.  Aufgrund der territorialen Lage und des Platzmangels wird die Straße auch teilweise gesperrt werden. Das allerdings hat auch Auswirkungen auf die Rettungsfahrzeuge. Ein Rettungsweg werde eingerichtet, verlautete aus der Stadtverwaltung. Damit soll garantiert werden, dass Rettungsfahrzeuge im Notfall jederzeit an die Häuser und auch an die Seniorenresidenz fahren können.

Um die Anwohner eingehende über die geplanten Baumaßnahmen zu informieren, soll eine weitere Runde folgen. Eine gab es schon in einer Ortschaftssitzung. Allerdings war da das Interesse der Anwohner offenbar gering.

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