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Ratschefs wollen Bahnlinie retten

Mit einem Konzept wollen die Anrainergemeinden für die bedrohte Bahnstrecke zwischen Pirna, Neustadt und Sebnitz kämpfen.

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© Norbert Millauer

Von Katarina Gust

Sebnitz/Neustadt/Stolpen. Die drohende Schließung der Bahnlinie zwischen Pirna, Neustadt und Sebnitz hat eine neue Initiative hervorgebracht. Die Bürgermeister der angrenzenden Gemeinden wollen sich zusammentun und für die Zugverbindung kämpfen. Sie haben im März ein erstes Treffen geplant. „Das mögliche Aus der Bahnverbindung ist so nicht hinnehmbar“, sagte Neustadts Bürgermeister Peter Mühle (NfN) in der letzten Stadtratssitzung. Er will sich deshalb mit seinen Kollegen aus Lohmen, Dürrröhrsdorf-Dittersbach, Stolpen und Sebnitz zusammensetzen. Das Gremium will ein Konzept erarbeiten, um die Bahnstrecke zu retten.

Das Treffen soll unabhängig von der AG Bahn stattfinden, die der Sebnitzer Oberbürgermeister Mike Ruckh (CDU) aus aktuellem Anlass wieder ins Leben gerufen hatte. Die Arbeitsgemeinschaft wird am 23. März in Sebnitz tagen. Sie hatte sich zuletzt erfolgreich für den Lückenschluss zwischen Sebnitz und dem tschechischen Dolni Poustevna eingesetzt. Eingeladen zum Treffen der Arbeitsgemeinschaft sind neben den Bürgermeistern der an der Bahnstrecke liegenden Orte auch Verantwortliche des Personennahverkehrs, der DB Netz AG, der Nationalparkverwaltung, des Landkreises, des Tourismusverbandes sowie Vertreter aus Tschechien.