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Rauchschutztüren fürs Technische Rathaus

Die Stadt Zittau investiert in die marode Immobilie, obwohl es Umzugspläne gibt.

© privat

Von Mario Heinke

Zittau. Im Technischen Rathaus sind Rauchschutztüren eingebaut worden. Die bereits im Vorjahr geplante Baumaßnahme wird bis Mitte April von der Tischlerfirma abgeschlossen, erklärte Stadtsprecher Kai Grebasch auf Anfrage der SZ. Außerdem sind partiell kleine Ausbesserungen durch die Maler im Wandbereich geplant. Die Gesamtkosten betragen rund 36000 Euro und werden aus dem Reparaturhaushalt finanziert. Weil das Technische Rathaus seit mehr als 15 Jahren in die Innenstadt umziehen soll, wurde in das marode Gebäude an der Sachsenstraße im ehemaligen Armeegelände nicht mehr investiert. Das Gebäude verursacht Jahr für Jahr immense Energiekosten. Das Baudezernat, das Referat Sozialwesen und die Forstwirte des Eigenbetriebs Kommunale Dienste arbeiten seit 26 Jahren in den Räumen, weit weg vom städtischen Rathaus. Der Stadtrat forderte die Verwaltung in der Vergangenheit auf, wenigstens für die Sicherheit der Mitarbeiter zu sorgen.

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Wann der Stadtratsbeschluss zum Umzug des Technischen Rathauses umgesetzt werden kann, bleibt indes weiterhin unklar. In der Märzsitzung des Stadtrats wurde deutlich, dass für die Umzugspläne derzeit weder Geld zur Verfügung steht noch eingeplant ist. Bislang konnten sich Verwaltung und Stadtrat noch nicht mal auf ein Gebäude einigen, in das die Mitarbeiter nach dessen Sanierung umziehen. Immer neue Objekte bereicherten in der Vergangenheit die schier endlose Diskussion. Auf der Liste im kommunalen Suchspiel: die ehemalige SED-Kreisleitung, das Technologiezentrum, der Bahnhof, die Baugewerkeschule, die Mandaukaserne, die Jugendzahnklinik, das geplante Einkaufscenter Neustadt/Albertstraße und das Haus in der Breitestraße 2.