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Rauschenbach Deli geschlossen

Ein Wasserrohrbruch hat im Restaurant in der Weißen Gasse einen Totalschaden verursacht.

© Norbert Millauer

Wegen Wasserschadens vorübergehend geschlossen. So heißt es auf einem großen Plakat an der Eingangstür des Rauschenbach Deli in der Weißen Gasse. Die Fenster sind mit Folien verhangen, der Gastraum ist eine Baustelle. Das Restaurant muss komplett renoviert werden, weil es in einer der darüberliegenden Wohnungen einen Rohrbruch gab. Ab 2. Februar sollen im Rauschenbach aber wieder Speisen und Getränke serviert werden.

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„Wir hoffen und glauben, dass alle Arbeiten bis dahin abgeschlossen sind“, sagt Ralph Krause, der das Restaurant seit elf Jahren gemeinsam mit seinem Bruder betreibt. Alle Wände und Fußböden müssen bis dahin ausgetauscht, die Küche komplett erneuert werden. „Ich bin seit 20 Jahren in der Gastronomie tätig, aber so etwas habe ich noch nie erlebt“, sagt der Geschäftsführer. In der Neujahrsnacht – kurz nachdem die letzten Gäste des Silvester-Buffets verabschiedet wurden – fiel im Rauschenbach der Strom aus. Denn das Wasser hatte den Hauptstromverteiler mit 80 Sicherungen lahmgelegt. Auch die Wände und Böden waren schon vollkommen durchnässt. „Die Mieterin über uns hat den Rohrbruch nicht bemerkt, weil sie im Winterurlaub war“, sagt der 44-Jährige. Der Hauseigentümer lässt die Räume nun sanieren. Obwohl die Bauleute sofort mit den Renovierungsarbeiten begonnen haben, muss das Rauschenbach insgesamt knapp einen Monat lang geschlossen bleiben.

„Uns geht dadurch eine sechsstellige Summe verloren“, sagt Krause. Denn die 35 Mitarbeiter würden im Restaurant knapp 17 000 Gäste pro Monat bedienen. „Den Umsatzausfall bekommen wir hoffentlich von der Versicherung erstattet.“ Schon allein für den jährlichen Neujahrsbrunch hatten sich 140 Gäste angemeldet, denen am 1. Januar abgesagt oder die an andere Restaurants vermittelt werden mussten.

Außerdem waren Krause und seine Angestellten dazu gezwungen, alle bereits gekauften Lebensmittel zu entsorgen. „Dadurch sind auch noch einmal Tausende Euro verloren gegangen.“ Wie hoch die Renovierungskosten sind, könne er dagegen nicht sagen. Der Dresdner hofft, dass er so eine böse Überraschung nicht noch einmal erleben muss. „Vor so etwas kann man sich aber leider nicht schützen“, sagt der Geschäftsführer. (lba)

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