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Deutschland & Welt

Razzia bei islamistischer Szene in Berlin

Rund 450 Polizisten sind in der Hauptstadt ausgerückt. Unter anderem geht es um Terrorfinanzierung.

Polizeifahrzeuge in Berlin-Gesundbrunnen: Die Beamten sind  mit einer groß angelegten Razzia gegen Tatverdächtige aus der islamistischen Szene ausgerückt.
Polizeifahrzeuge in Berlin-Gesundbrunnen: Die Beamten sind mit einer groß angelegten Razzia gegen Tatverdächtige aus der islamistischen Szene ausgerückt. © dpa/Christoph Soeder

Berlin. Die Polizei in Berlin ist am Mittwochmorgen mit einer groß angelegten Razzia gegen Tatverdächtige aus der islamistischen Szene ausgerückt. 450 Beamte seien im Einsatz, sagte ein Polizeisprecher am Morgen. Es würden 19 Objekte in den Bezirken Reinickendorf, Charlottenburg-Wilmersdorf, Friedrichshain-Kreuzberg sowie Tempelhof-Schöneberg durchsucht. Es gehe vor allem um Wohnungen und Gewerberäume, Moscheen seien nicht darunter.

Die Ermittler vollstrecken im Auftrag der Staatsanwaltschaft 20 Durchsuchungsbeschlüsse gegen 12 Tatverdächtige, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Den Verdächtigen werden mehrere Straftaten zur Last gelegt, unter anderem Terrorismusfinanzierung. Weitere Informationen wollte die Staatsanwaltschaft zu einem späteren Zeitpunkt mitteilen.

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Der Berliner Verfassungsschutz hat in seinem Bericht für das vergangene Jahr 2170 Menschen in Berlin als Islamisten eingestuft - 180 mehr als 2018. (dpa)

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