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Razzia gegen Autoschieber

Der Bande werden 30 Autodiebstähle vorgeworfen. In Sachsen und Polen haben Polizisten jetzt mehrere Objekte durchsucht.

© Friso Gentsch/dpa (Symbolbild)

Dresden. Der Dresdner Polizei ist ein Schlag gegen eine in mehreren Bundesländern agierende Bande von Autoschiebern gelungen. Insgesamt 10 Haftbefehle wurden erwirkt und 13 Objekte unter anderem auch in Polen durchsucht, wie die Staatsanwaltschaft Dresden und das Landeskriminalamt Sachsen am Montag mitteilten. 

Der Bande werden etwa 30 Fahrzeugdiebstähle in Sachsen, Thüringen, Bayern und Nordrhein-Westfalen vorgeworfen. Dabei entstand den Angaben zufolge ein Schaden in Höhe von rund 750.000 Euro.

Bei dem Einsatz am 26. Februar wurden drei Haftbefehle in Polen sowie einer in Sachsen vollstreckt. Fünf Bandenmitglieder befanden sich zum Zeitpunkt der Durchsuchungen bereits in Haft. Ein Beschuldigter ist den Angaben zufolge noch auf der Flucht. 

In den durchsuchten Objekten wurden unter anderem Datenträger, Mobiltelefone, Spezialwerkzeuge für Kfz-Diebstähle, Transponder sowie Schlüsselrohlinge sichergestellt. (dpa)