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Razzia gegen Diebesbande im Asylheim Löbau

Staatsanwaltschaft Dresden und Bundespolizei nehmen mehrere Beschuldigte aus Georgien fest - auch in Dresden, Chemnitz und Leipzig.

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© Danilo Dittrich

Löbau/Dresden. Am Montagabend gab es im Asylheim Löbau und an anderen Orten in Sachsen eine Razzia: Bei der von der Staatsanwaltschaft Dresden und der Bundespolizei durchgeführten Aktion sind sechs Beschuldigte (29 bis 49 Jahre alt) verhaftet worden. Es wurden zehn Wohnungen bzw. Zimmer durchsucht. Einer der sechs Täter wurde auf frischer Tat in Chemnitz festgenommen. Die Festnahme zweier weiterer Beschuldigter erfolgte jeweils in Chemnitz und Leipzig, ein Beschuldigter wurde in Dresden festgenommen.

Am Nachmittag wurde ein siebenter Verdächtiger gefasst. Das teilte die Staatsanwaltschaft Dresden mit. Der 30-Jährige soll ebenfalls zu einer Gruppe gehören, die bandenmäßig Diebstähle in ganz Sachsen begangen haben sollen. Das Amtsgericht Dresden ordnete am Dienstag Untersuchungshaft an.

Den Beschuldigten aus Georgien werden derzeit mehr als 15 organisierte Diebstähle, überwiegend aus Drogeriemärkten in Bahnhöfen, vorgeworfen. Noch am Dienstag sollen sie dem Haftrichter vorgeführt werden. Die Diebstähle sollen in wechselnder Tatbeteiligung in Dresden, Chemnitz, Hoyerswerda, Leipzig, Radebeul und Schirgiswalde begangen worden sein.

Die Durchsuchungen fanden in den Wohnungen der Tatverdächtigen statt. Dabei wurden neben Wohnungen in Dresden auch Zimmer von Beschuldigten in den Gemeinschaftsunterkünften für Asylbewerber in Chemnitz und Löbau durchsucht.

Im Zuge des Polizeieinsatzes konnten die Beamten Beweismittel sicherstellen bzw. beschlagnahmen - darunter Mobilfunktelefone und Diebesgut.

Bei dem Einsatz kamen knapp 200 Bundespolizisten zum Einsatz, darunter auch Spezialkräfte. Die Ermittlungen dauern an. (szo)