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Leipzig

Razzia in der Eisenbahnstraße

Die Eisenbahnstraße in Leipzig gilt als Kriminalitätshochburg. Bei mehreren Durchsuchungen hat die Polizei dort nun Drogen und Hehlerware sichergestellt.

Polizeifahrzeuge stehen vor einem Haus in der Eisenbahnstraße. © Sebastian Willnow/dpa

Leipzig.  Bei Hausdurchsuchungen in Leipzig hat die Polizei am Dienstag unter anderem Betäubungsmittel, Hehlerware und 20.000 Euro Bargeld sichergestellt. Die Aktion war Teil von Ermittlungen wegen illegalen Handels mit Betäubungsmitteln, wie die Polizei mitteilte. 

Mehrere Wohn- und Geschäftsräume im Bereich der Eisenbahnstraße wurden demnach durchsucht. Dabei wurden auch Messer, eine Schusswaffe, 2.000 Stangen unverzollter Zigaretten und weitere Hehlerware, darunter Fahrräder und Werkzeuge, gefunden. Unter den durchsuchten Objekten befand sich auch eine Shisha-Bar in der Eisenbahnstraße.

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Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft richten sich den Angaben zufolge gegen eine 33-jährige Frau sowie gegen einen 43-Jährigen und einen 60 Jahre alten Mann. Der 42-Jährige wurde während der Durchsuchungen vorläufig festgenommen. Außerdem wurden zwei Frauen wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts vorläufig festgenommen. Eine weitere Frau wurde laut Polizei festgenommen, weil gegen sie ein Haftbefehl ausstand. Sie war wegen unerlaubten Aufenthalts verurteilt worden.

Die Ermittler des Rauschgiftkommissariats wurden bei dem Einsatz von Beamten der Bereitschaftspolizei und des Landeskriminalamts unterstützt. Das Gebiet um die Eisenbahnstraße gilt als Kriminalitätshochburg. Im November wurde dort Sachsens erste Waffenverbotszone eingerichtet. (dpa)