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RB-Fanclub hilft Josefine

Für die Therapie des Mädchens haben die Fußballfans gesammelt. Ihr soziales Engagement geht aber noch viel weiter.

Der RB-Fanclub übergibt eine Spende an Familie Stuber. © Klaus-Dieter Brühl

Hartha. Die hundert Mitglieder des RB-Fanclubs sind nicht nur „fußballverrückt“, sie engagieren sich auch für soziale und karikative Projekte. Bereits im vergangenen Jahr sind sie auf das Schicksal von Josefine Stuber aufmerksam geworden, die nach einer Hirnhautentzündung schwerbehindert ist und mit der sogenannten Doman Therapie behandelt wird. 

„Wir wollten die Familie unterstützen und haben in der Mitgliederversammlung und auf dem Weihnachtsmarkt gesammelt“, erzählt der Vereinsvorsitzende Torsten Hamann. 500 Euro sind zusammengekommen. Das Geld haben die Fans am Sonnabend der Familie übergeben, bevor sie zum Spiel RB gegen Augsburg nach Leipzig gefahren sind. Auch Familie Stuber war eingeladen, mitzufahren. Sie hatte aber schon andere Pläne.

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Ein weiteres Vorhaben dieser Art steht schon auf dem Plan des Fanclubs. Zum Spiel RB gegen Freiburg werden Gäste mit im Bus sitzen. „Einige Bewohner der Lebenshilfe haben sich gewünscht, so ein Spiel mal live sehen zu können. Wir nehmen sie mit“, erzählt Hamann.

Die RB-Fans legen viel Wert auf Gemeinsamkeit. Die praktizieren sie nicht nur bei den Fahrten zu den Spielen. Sie haben Stände auf dem Harthaer Weihnachtsmarkt und dem Brunnenfest, planen einen Wandertag im Elbsandsteingebirge und denken im Moment ganz besonders an den Nachwuchs. Im Fanclub entsteht ein Spielzimmer für die Kinder. (DA/rt)