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Rebensburg holt Riesenslalom-Weltcup

Viktoria Rebensburg ist kampflos zu ihrer dritten Trophäe im Weltcup gekommen. Weil das Saisonfinale in Are abgesagt wurde, sicherte sie sich den Riesenslalom-Pokal. Der Erfolg war verdient.

© Alessandro Trovati/AP/dpa

Are. Viktoria Rebensburg hat sich zum dritten Mal nach 2011 und 2012 zur besten Riesenslalom-Fahrerin im alpinen Ski-Weltcup gekrönt. Die Oberbayerin sicherte sich am Sonntag in Are in ihrer Paradedisziplin die kleine Kristallkugel, profitierte dabei aber von der Absage des letzten Rennens. Rebensburg holte sich ihre dritte Trophäe dank 92 Punkten Vorsprung auf die Französin Tessa Worley. Zudem sicherte sie sich Platz drei in der Gesamtwertung hinter US-Star Mikaela Shiffrin und Wendy Holdener aus der Schweiz.

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„Das ist richtig schön, weil man weiß, wie viel harte Arbeit dahintersteckt“, sagte Rebensburg in der ARD. „Es zeigt, dass die Konstanz über die ganze Saison vorhanden war.“ Die Absage des Rennens wegen heftiger Sturmböen bedauerte sie, sagte aber: „Bei den Verhältnissen wäre ein faires Rennen nicht möglich gewesen.“ Auch der abschließende Herren-Slalom konnte nicht ausgefahren werden.

Mehr als drei kleine Kugeln im Riesentorlauf gewann vor Rebensburg nur die Schweizerin Vreni Schneider mit fünf. Der Pokal war der 28-Jährigen vor dem letzten Renntag der Alpin-Saison ohnehin kaum noch zu nehmen; um noch von Worley abgefangen zu werden, hätte Rebensburg die Top 15 verpassen und die französische Weltmeisterin zugleich das Rennen im WM-Ort von 2019 gewinnen müssen.

Die deutsche Olympiasiegerin von 2010 war die stärkste Athletin im Riesenslalom in diesem Winter, der für sie mit zwei Siegen in Sölden und Killington (USA) optimal angefangen hatte. Insgesamt raste sie in acht Rennen zu drei Erfolgen und drei zweiten Plätzen, nur zweimal verpasste sie die Top 10. Als Wermutstropfen bleiben die Winterspiele in Pyeongchang, wo Rebensburg als Favoritin nur Vierte wurde. (dpa)