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Meißen

Rechte Mini-Partei tagt in Meißen

Nach seinem Ausschluss aus der AfD gründete André Poggenburg die ADPM - und hat sie schon wieder verlassen. Die Partei tagt nun mit neuem Chef in Meißen.

Benjamin Przybylla ist neuer Chef der ADPM, die nun in Meißen tagt.
Benjamin Przybylla ist neuer Chef der ADPM, die nun in Meißen tagt. © Archiv: dpa/Sebastian Kahnert

Meißen. Nach dem Rückzug von Gründer André Poggenburg hat die rechtspopulistische Partei Aufbruch deutscher Patrioten Mitteldeutschland (ADPM) einen neuen Chef. Auf einem außerordentlichen Parteitag sei Benjamin Przybylla zum neuen Vorsitzenden gewählt worden, teilte die Kleinpartei am Dienstag mit. 

Nach dem Rückzug von Parteichef Poggenburg hatte Przybylla kommissarisch den Vorsitz übernommen. Die Partei strebe einen Ausbau der vorhandenen Strukturen und eine Erweiterung in andere Bundesländer an, hieß es. Bisher gibt es nur einen Landesverband in Sachsen. 

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Mitte August hatten Poggenburg sowie sein Vize Egbert Ermer ihren Rückzug aus der Partei angekündigt, nachdem sie mit einem Antrag bei den Mitgliedern gescheitert waren: Sie wollten die ADPM auflösen und die AfD vor der Landtagswahl unterstützen. (dpa/sn)