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Weißwasser

Reddos Scheune hat eine Zukunft

Die Domowina-Ortsgruppe Trebendorf will einen festen Ort für alte Landtechnik schaffen. Aber noch fehlt Klarheit über die Baukosten.

Bei Hartwig Balzke lernen die Kinder, wie die Sense geschwungen wird.
Bei Hartwig Balzke lernen die Kinder, wie die Sense geschwungen wird. © Jost Schmidtchen

Auf dem Schusterhof ist das Projekt „Unterrichtstag auf dem Schusterhof“, gemeinsam organisiert von der Domowina-Ortsgruppe mit der Kita „Lutki“ und der Grundschule Schleife, zu einer guten Tradition geworden. Auch im vergangenen Jahr besuchte die 3. Klasse den Hof. An zahlreichen Stationen erfuhren die Kinder viel aus dem ländlichen Leben von früher. So wurde in der Wohnstube der original erhaltene Kachelofen von Hans Schuster angeheizt, das war für die Kinder allein schon ein Erlebnis angesichts heutiger Wärmeversorgung, am Brunnen Wasser gepumpt und der Garten gegossen. 

Bei Hartwig Balzke lernten die Kinder, wie man mit der Sense das Gras mäht. Auch das Mittagessen bereiteten die Kinder selbst zu. Natürlich gab es Sorbisches: Hefeplinsen mit Apfelmus.Für die Darstellung der alten Landtechnik werden natürlich die entsprechenden Maschinen und Geräte benötigt und für diese auch ein Unterstellort. Bislang steht vieles im Freien ungeschützt.

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Das soll sich ändern, so der Wunsch der Domowinaortsgruppenmitglieder. Angedacht ist eine offene Unterstellmöglichkeit passend zum denkmalgeschützten Hof. Dafür würde sich Reddos Scheune eignen, die mit einer Teilumsetzung zu neuem Leben erwachen könnte. „Dazu brauchen wir aber die Hilfe des Technischen Ausschusses, Klarheit über die Baukosten und auch tatkräftige Helfer“, sagte Ortsgruppenvorsitzende Angelika Balzke. An Letzteren wird es wohl nicht mangeln. Gegenseitige Hilfe ist im Dorf stets selbstverständlich gewesen.

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