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Redet miteinander zum Bahnhof

SZ-Lokalchef Peter Redlich über einen aufkommenden Streit in Radebeul

Peter Redlich © SZ-Fotomontage

Es ist nicht zu fassen. Kaum ist im Rathaus und im Stadtrat die Idee besprochen und beschlossen worden, den Bahnhofserwerb erneut aktiv anzugehen, da geraten die ersten schon wieder in Streit. Was soll es denn bewirken, Briefe zu schreiben und zu verteilen, um sich gegenseitig madig zu machen?

Mal ganz abgesehen davon, dass sich der Besitzer des Bahnhofs über solches Gemache kranklacht, führt das Geschreibsel nicht zu dem gemeinsamen Ziel. Das Sanierungsgebiet West braucht den Bahnhof, sonst wird es allenfalls eine halbe Sache. West muss saniert und darf nicht zerredet werden. Das fordern die Anwohner, die Gewerbetreibenden und das will die Mehrheit der Stadträte.

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Also, liebe Herren Thiessen und Reusch, setzen Sie sich mal an einen Tisch. Bringen Sie Ihre Ideen zusammen und streiten Sie beide für die Gewinnung des Bahnhofs. Das große Gebäude verträgt sowohl eine Bibliothek als auch Handel – einen Frischemarkt etwa.

E-Mail an Peter Redlich