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Regeln für den Jugendklub

Der Ortschaftsrat will dem Vorstand helfen, den geplanten Generationswechsel zu meistern. Ein Dokument soll helfen.

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© Yvette Smoha

Hirschbach. Der Hirschbacher Ortschaftsrat hat sich auf eine Hausordnung für den Jugendklub verständigt. Damit möchte man der Klubleitung helfen, die Probleme im Klub zu lösen und ihr beim Generationswechsel zu helfen. Wie Ortsvorsteher Jörg Paulusch (CDU) informiert, hatte es in jüngster Zeit Probleme mit „angetrunkenen Gästen“ gegeben.

Deshalb habe sich der Vorstand mit dem Jugendhilfeverein Pro Jugend und dem Ortschaftsrat in Verbindung gesetzt. Man sei zu der Erkenntnis gekommen, dass eine Hausordnung helfen könnte. Ein entsprechender Entwurf wurde erarbeitet. Diesem stimmten die Ortschaftsräte zu. Laut Ordnung steht der Jugendklub jedem Jugendlichen offen. Genutzt werden kann er aber nur, wenn ein Mitglied des Vorstandes oder ein Beauftragter anwesend ist. Vom Klub darf keine „unzumutbare Belästigung“ ausgehen. Betrunkene Personen wird der Zutritt zum Jugendklub verweigert. Zudem erhält die Klubleitung das Recht, Jugendlichen ein Hausverbot auf Zeit zu erteilen, wenn die Betreffenden gegen das Strafrecht oder die Klubregeln verstoßen haben. Zudem verbietet die Hausordnung das Abspielen indizierter Medien, den Handel, den Vertrieb und das Anbringen von Propagandamaterial sowie das Tragen von Kleidung mit verfassungsfeindlichem Hintergrund.

Paulusch zeigte sich zuversichtlich, dass es mit den Regeln gelingen könnte, den angestrebten Generationswechsel zu schaffen. Er lobte den Weg, „welcher der Klub in den letzten Monaten eingeschlagen hat“. (SZ/mb)