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Döbeln

Mitteldeutsche Regiobahn plant Vollbetrieb

Im Zugverkehr benötigt der Wechsel auf den Regelbetrieb in der Region mehr Zeit. Auch das Döbelner Kundencenter bleibt noch zu.

Am Döbelner Bahnhof wird künftig womöglich wieder mehr los sein. Die Mitteldeutsche Regiobahn will bald in den Regelbetrieb übergehen.
Am Döbelner Bahnhof wird künftig womöglich wieder mehr los sein. Die Mitteldeutsche Regiobahn will bald in den Regelbetrieb übergehen. © Dietmar Thomas/Archiv

Mittelsachsen. Die Mitteldeutsche Regiobahn (MRB) wird in der kommenden Woche noch mit ausgedünntem Fahrplan fahren. Darauf weist ein Sprecher der MRB hin. Nach der Lockerung der Corona-Regelungen am Donnerstag hat der Betreiber einiger Bahnstrecken der Region jedoch mit den Vorbereitungen für die Aufnahme des Normalbetriebs begonnen.

"Die Strecken muss zunächst bei der DB-Netz neu bestellt werden", informierte der Sprecher auf Nachfrage von sächsische.de. Ein sofortiger Umstieg auf den Normalbetrieb, wie im Busverkehr, sei auf den Gleisen daher nicht möglich. Einschränkungen müssen die Fahrgäste aus der Region auf der Strecke Döbeln-Leipzig in Kauf nehmen. 

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Dort fallen die Verstärkerzüge zwischen Grimma und Leipzig aus, die zusätzlich halbstündig eingesetzt werden. Auf der Strecke Chemnitz-Elsterwerda gibt es keine Einschränkungen. Die Fahrgäste werden gebeten, in den Zügen Mundschutz zu tragen. Womöglich könnte dieser im Bedarfsfall auch in den Wagen verteilt werden. Das kommt jedoch auch darauf an, wie viel die MRB geliefert bekommt.

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"Wir haben eine große Bestellung gemacht“, so der Sprecher. Jedoch würde es sich dabei um den einfachen Mundschutz handeln. Auch würden die Wagen regelmäßig an besonders stark frequentierten Stellen desinfiziert. Das Kundencenter in Döbeln werde zunächst noch geschlossen bleiben. Dort seien noch hygienische Vorkehrungen zu tref-fen, begründete der Sprecher.

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