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Großenhain

Rehe jetzt besonders gefährdet

Bald kommen die Kitze und die Rehe suchen ihre Verstecke. Dem Wolf bleibt das nicht verborgen.

Unter der Haut dieses Rehs ist der Durchbiss klar zu erkennen. © privat

Laubach/Medessen/Großdobritz. Die Rehe gehen jetzt im Frühjahr wieder ihrer Wege. Die Gruppen, die über den Winter zusammengeblieben sind, um gemeinsam Schutz und Nahrung zu finden, lösen sich gerade auf. 

Die Rehe suchen ihre Einstände, um im Mai ihre Kitze zur Welt zu bringen. Das bleibt vom Wolf nicht unbemerkt, und so erreichen Jäger Jörg Köhler dieser Tage wieder etliche Meldungen über Wolfsrisse. 

Ab auf den Grill

Warme Sommernächte, schönes Wetter. Zeit zum Grillen! Doch worauf muss man achten und was schmeckt am besten auf dem Grill?

Er ist Chef des Jagdverbandes Großenhain und notiert auch alle Vorfälle gerissener Rehe genau oder wird zu Wolfsrissen selbst gerufen. Die letzten gemeldeten Risse ereigneten sich am 21. März in der Nähe von Großdobritz und Laubach, am 31. März im Umfeld von Großdobritz (ein Bock und eine Ricke von wahrscheinlich mehreren Wölfen gerissen) sowie am 1. April bei Medessen. 

Die Risse lassen sich derzeit gut finden – noch liegt die Landschaft kahl und kreisende Greifvögel weisen sehr genau auf Kadaver hin. Bald kommt die Zeit, wo die Lämmer mit auf Weide gehen. Dann werden auch wieder die ersten Nutztierrisse vermeldet. Ob es sich bei den Jägern um feste Rudel oder einzelne Durchzügler handelt, kann Köhler nicht sagen.