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Reise in die Vergangenheit

Der Schlossförderverein von Seifersdorf plant eine besondere Ausstellung. Dafür werden historische Postkarten gesucht.

© Repro: SZ

Von Thomas Drendel

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Seifersdorf. Schloss, Rittergut und ein Landschaftspark mit vielen Denkmalen: In Seifersdorf stehen zahlreiche historische Bauten und die sind bekanntlich ein begehrtes Postkartenmotiv. „Wir wissen, dass es eine große Anzahl von Karten von unserem Ort gibt. Diesen reichen Fundus wollen wir der Öffentlichkeit in einer Ausstellung zugänglich machen“, sagt Maika Opitz vom Förderverein Seifersdorfer Schloss.

Einige Motive hat der Förderverein schon zusammengetragen. So ist auf einer die tief verschneite „Gräflich von Brühlsche Marienmühle“ zu sehen. Darauf fallen die Nebengebäude auf, von denen heute kaum noch eins existiert. Auf einer anderen ist die Seifersdorfer Kirche abgebildet mit dem Pfarrhaus und der damaligen Schule. Letztere ist heute ein Wohnhaus. Die Straße ist noch ungepflastert. „Anhand solcher Postkarten kann nachempfunden werden, wie sehr sich die einzelnen Gebäude oder der Ort insgesamt verändert haben. Das macht den Reiz dieser historischen Aufnahmen aus“, sagt sie. Weitere Aufnahmen soll es nach Angaben des Vereins auch von der Grundmühle, der Tobiasmühle und dem Augustusbad in verschiedensten Motiven und Varianten geben. „Wer solche Karten in seiner Sammlung oder im Familienalbum hat, kann sich bei uns melden. Wir würden uns freuen, wenn er sie uns für eine Ausstellung zur Verfügung stellen könnte. Wir wollen den Besuchern einen möglichst genauen Eindruck von damals verschaffen“, sagt Maika Opitz. Die Motive können aus Seifersdorf, aber auch aus der Umgebung stammen. Die Ausstellung soll voraussichtlich im September dieses Jahres zu sehen sein.

Vortrag am Sonntag

Überhaupt kümmert sich der Schlossförderverein intensiv um die Geschichte Seifersdorfs und der Umgebung. Am Sonntag ist in diesem Zusammenhang ein interessanter Vortrag zu erleben. Nach dem Tag es offenen Schlosses von 14 bis 17 Uhr wird ab 17.15 Uhr Klaus Schönfuß unter dem Thema „Traum von Kanada - Traum von Freiheit“ über das Leben von Max Hinsche berichten. Anhand einer Fülle von Daten, Fakten und Informationen zeichnet er das harte und entbehrungsreiche Leben des Radeberger Naturwissenschaftlers, Präparators und Schriftstellers Max Hinsche nach. Dabei geht er besonders auf die neun Jahre als Trapper im hohen Norden Kanadas ein. Hinsche lebte von 1896 bis 1939.

Informationen und Anfragen per Mail an [email protected] oder per Telefon an Telefon: 0172 3702902