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Pirna

Reiseabsicht vorgetäuscht

Die Bundespolizei fängt bei Kontrollen zwei Fahrzeuge ab, deren ausländische Insassen als Touristen einreisen wollten, aber ganz andere Pläne hatten.

Die Bundespolizei fischt verdächtige Fahrzeuge aus dem Verkehr.
Die Bundespolizei fischt verdächtige Fahrzeuge aus dem Verkehr. © Symbolbild: Marko Förster

Am Dienstag hat die Bundespolizei nach Kontrollen auf der A 17 mehreren Personen aus Albanien und Serbien die Weiterreise verwehrt.  Sie waren aus Tschechien eingereist und hatten verdächtige Angaben gemacht. Am Morgen stoppten die Beamten einen Pkw mit drei albanischen Staatsangehörigen (18, 29, 33), die angeblich als Touristen einreisen wollten.  Die Bundespolizisten fanden aber eindeutige Hinweise darauf, dass die drei Männer planten, unerlaubt in Deutschland zu arbeiten. Die drei Personen müssen sich jetzt in einem Verfahren wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz verantworten. Zudem erfolgte noch am selben Tag ihre Zurückschiebung nach Tschechien.

Auch eine Familie aus Serbien wurde nach Tschechien abgeschoben. Gegen 21 Uhr überprüften die Einsatzkräfte der Bundespolizei die Insassen eines Kleintransporters. Im Fahrzeug befanden sich neben dem serbischen Fahrer (32) noch seine Lebenspartnerin (41) und drei Kinder. Bei der Überprüfung der Personalien stellte sich heraus, dass die Frau und die beiden ältesten Kinder in der Vergangenheit bereits zweimal einen Asylantrag in Deutschland gestellt hatten, welcher jeweils abgelehnt wurde.

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Gegen den Fahrer wurde bereits wegen Verstoß gegen das Asylgesetz ermittelt. Die angegebenen touristischen Reiseabsichten der Personen waren für die Beamten, auch aufgrund der finanziellen und der Gepäcksituation vor Ort, nicht glaubhaft. Gegen den Fahrer und die Mutter wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz eingeleitet. (SZ)