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Gesundheit

Reiseübelkeit ade

Ausflüge entspannt genießen.

Der Blick aus dem Fenster kann dabei helfen, der Reiseübelkeit vorzubeugen.
Der Blick aus dem Fenster kann dabei helfen, der Reiseübelkeit vorzubeugen. © Foto: djd/Hermes Arzneimittel/Magalice - stock.ado

Lange hat man auf den Ruhestand hingearbeitet: Endlich kaum noch Termine und Verpflichtungen und jede Menge freie Zeit. Viele ältere Menschen erfreuen sich bester Gesundheit und wollen ihr Leben genießen. Nur vor dem TV sitzen oder lesen kommt für sie nicht infrage. 

Wer schon in jungen Jahren aktiv war, will es auch bleiben. Oft wird ein neues Hobby ausprobiert, Sportklubs, Tanzvereine, Gesangsgruppen oder VHS-Kurse haben regen Zulauf. Ganz oben auf der Aktivitätenliste der Best Ager stehen zudem Ausflüge mit Kindern, Enkelkindern und Freunden sowie Städtetouren oder Entspannungstrips in die Berge oder an die See. 

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Doch so schön es ist, am ersehnten Ziel anzukommen, so beschwerlich kann die Anfahrt sein. Gemeint ist die Reiseübelkeit, die besonders Kinder zwischen 4 und 12 Jahren und ältere Menschen im Auto oder Bus, auf dem Schiff oder im Flugzeug plagt.

Reisekrankheit - was hilft?

Ausgelöst wird das Phänomen dadurch, dass der Gleichgewichtssinn und die Muskeln Bewegung melden, die Augen aber Stillstand signalisieren - etwa beim Lesen im Auto. Auf diesen Widerspruch reagiert der Körper mit Gähnen, kaltem Schweiß und Kopfschmerzen. Im weiteren Verlauf kommen Schwindel, Übelkeit und Brechreiz dazu. 

Als zuverlässiges Mittel zur Linderung von Reiseübelkeit haben sich Reise Kaugummi-Dragées aus der Apotheke erwiesen. Beim Kauen blockiert dies die Histaminrezeptoren im Brechzentrum. Das Histamin kann so seine stimulierende Wirkung nur noch eingeschränkt entfalten - Schwindel und Übelkeit lassen spürbar nach. Klingen die Symptome ab, kann das Kaugummi einfach aus dem Mund genommen werden.

Ausgeschlafen starten

Wer empfänglich für die Reisekrankheit ist, sollte möglichst ausgeschlafen und nicht mit vollem Magen starten. Kleine, leichte Mahlzeiten verträgt man am besten. Manche Reisende schwören auf trockene Snacks wie Zwieback, Cracker und Salzstangen. 

Buch, Tablet oder Smartphone sorgen unterwegs zwar für Kurzweil, bleiben jedoch besser in der Tasche, denn sie verstärken widersprüchliche Sinnesreize. Besser eignen sich Hörbücher oder Musik, auch der Blick in die Ferne kann aufkommende Übelkeit lindern. Bei längeren Fahrten sollten ausreichende Bewegungspausen eingelegt werden. Aktivität kann dabei helfen, den Sinneskonflikt im Gehirn zu lösen. Weitere Tipps zur Reisekrankheit gibt es unter www.superpep.com. 

Gut zu wissen: Wer sich während der Reise selbst ängstlich beobachtet, kann damit die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass die Reisekrankheit auftritt. Entspannungsübungen helfen dabei, solche Ängste abzubauen. (djd)

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