merken

Sachsen

Rekordjahr für Sachsens Elektrotechniker

Kabel, Telefone und Co. aus Sachsen waren im vergangenen Jahr weltweit so gefragt wie noch nie - vor allem in zwei Staaten.

© Robert Michael/dpa (Symbolbild)

Sachsen hat 2019 so viele elektrotechnische Erzeugnisse wie noch nie exportiert. Mit knapp fünf Milliarden Euro lag der Warenwert der Ausfuhren von Kabeln, Telefonen und Co. fünf Prozent über dem Vorjahr.

Besonders gefragt waren Produkte zur Elektrizitätserzeugung. Sie machten fast zwei Milliarden Euro des Gesamtwarenwerts aus - ein Anstieg von einem Fünftel gegenüber 2018. Die meisten Exporte gingen nach China, wo der Wert der Geräte um 49 Prozent wuchs. Sogar um 84 Prozent haben sich die Ausfuhren in die USA als zweitwichtigstes Exportland für Elektrogeräte gesteigert.

Wir geben Geschichten aus Sachsen eine Bühne.

Hinsehen, Zuhören, Lösungen finden - gemeinsam. Sachsen besser machen!

Auch die Maschinenbauer können sich freuen. Der Export von Erzeugnissen des Maschinenbaus stieg um 5,5 Prozent auf 4,8 Milliarden Euro.

Besonders die Ausfuhren nach Frankreich und Österreich nahmen zu, mit Wachstumsraten von jeweils etwa einem Viertel. Hautpabnehmer war aber China.

Das asiatische Land ist seit 10 Jahren der wichtigste Exportpartner Sachsens. Unternehmen des Freistaats lieferten 2019 Waren im Wert von insgesamt 7,2 Milliarden Euro nach China, ein Anstieg von 6,7 Prozent.

Export sächsischer Unternehmen schrumpft

Die wichtigste Warengruppe waren mit einem Anteil von 57 Prozent Produkte aus dem Kraftfahrzeugbau, gefolgt von Elektrotechnik. Der zweitwichtigste Außenhandelspartner des Freistaats sind die USA, wohin die Sachsen 2019 Waren im Wert von 3,3 Milliarden Euro exportierten - ein Rückgang von 8,8 Prozent gegenüber 2018. An dritter Stelle folgt das Vereinigte Königreich mit Warenwert der Exporte von 2,4 Milliarden Euro. Das ist in etwa so viel wie 2018.

Allerdings ist der Export sächsischer Unternehmen 2019 insgesamt geschrumpft. Der Wert der exportierten Waren lag bei 40,3 Milliarden Euro. Das ist ein halbes Prozent weniger als 2018. Hauptgrund ist ein Rückgang bei den Ausfuhren von Autos und Wohnmobilen um 6,6 Prozent auf einen Warenwert von 12,4 Milliarden Euro. Vor allem die USA (-18,9%) und Frankreich (-21,2%) kauften weniger sächsische Kraftfahrzeuge. (al)

>> Abonnieren Sie den täglichen Newsletter "Politik in Sachsen - Die Morgenlage". Damit sind Sie immer bestens über das Geschehen in Sachsen informiert.<<