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Rekordjahr im Tourismus

Die Sächsische Schweiz ist die wachstumsstärkste Region in Sachsen. Das Osterzgebirge profitiert von der Wintersaison.

Die Wanderregion lockt viele Gäste an. © Archiv: SZ

Das Jahr 2018 war das bislang erfolgreichste für die Tourismusregion Sächsische Schweiz seit 1990. Das belegen die jetzt ausgewerteten Gästezahlen. Im Vorjahr wurden vom Statistischen Landesamt mehr als 1,7 Millionen Übernachtungen gezählt, ein neuer Rekord. Insgesamt wurden 514 402 Ankünfte registriert. 2017 lag diese Zahl bei 470 034, was einen Zuwachs von 9,4 Prozent bedeutet. Die Gäste bleiben im Schnitt 3,3 Tage in der Sächsischen Schweiz, was einer durchschnittlichen Bettenauslastung von 43,6 Prozent entspricht.

Während für die Sächsische Schweiz und das Elbland die wärmere Jahreszeit zwischen April und Oktober Hochsaison ist, freut man sich im Osterzgebirge im Winterhalbjahr über einen Gästezuwachs – vorausgesetzt, es liegt ordentlich Schnee. Ziel ist es jedoch, Touristen ganzjährig in den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge zu holen. „Genau hier setzen unsere Tourismusunternehmen an und spüren Möglichkeiten auf. Mit speziellen Angeboten lassen sie den Urlaub auch in der Nebensaison zum ganz besonderen Erlebnis werden“, erklärt Landrat Michael Geisler (CDU). Er ist davon überzeugt, mit einer solchen Neuausrichtung in der Tourismusstrategie noch mehr Besucher für den Landkreis begeistern zu können.

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Eine wichtige Rolle bei der Entwicklung spiele auch der grenzüberschreitende Tourismus. „Die Regionen beiderseits der tschechisch-deutschen Grenze wachsen weiter zusammen. Von der stetig verbesserten Anbindung profitiert auch der Tourismus“, heißt es aus dem Landratsamt. Tagesgäste aus Tschechien machten bei einigen Einrichtungen bereits über 20 Prozent der Touristen aus, heißt es.

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Pläne für die Zukunft

Im gesamten Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge konnten im vergangenen Jahr 751 778 Ankünfte und 2 790 744 Übernachtungen registriert werden. Das entspricht einem Zuwachs von 5,9 Prozent beziehungsweise drei Prozent gegenüber dem Jahr 2017. Bei der Auslastung der Gästebetten mit 45,5 Prozent und einer Verweildauer von 3,7 Tagen liegt der Landkreis mit an der Spitze aller sächsischen Landkreise.

Trotz dieser positiven Entwicklung wünscht sich die Branche noch mehr Gäste. Die sollen mit besonderen, gezielten Angeboten erreicht werden. „Unsere Tourismusverbände sind voller innovativer Ideen und Pläne, die es umzusetzen gilt, um den Landkreis auf diesem Weg erfolgreich weiterzuführen“, so Landrat Geisler. Schon jetzt weist er dazu auf den 6. Tourismustag des Landkreises hin, der am 12. November stattfinden wird. (SZ/gk)

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