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Rekordumsatz bei fit

Mit dem Verkauf von Spül- und Waschmitteln erwirtschaftet das Hirschfelder Unternehmen 2017 fast 170 Millionen Euro.

© Matthias Weber

Von Jan Lange

Die fit GmbH aus Hirschfelde hat ihren Umsatz im vergangenen Jahr erneut steigern können. Wurden 2016 mit dem Verkauf von Spül- und Waschmitteln noch 163 Millionen Euro umgesetzt, sind es 2017 fast 170 Millionen Euro gewesen. Ganz abgeschlossen sei das vergangene Jahr zwar noch nicht, heißt es aus der Geschäftsleitung, aber ein leichtes Wachstum im einstelligen Prozentbereich habe es auf jeden Fall gegeben. Mit dem Ergebnis von 2017 erreicht das Hirschfelder Unternehmen einen neuen Rekordumsatz. Der bisher beste Wert seit der Gründung der fit GmbH 1993 wurde im Jahr 2016 erzielt.

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Das erneute Wachstum sei der neuen Marke fenjal zu verdanken, erklärt Geschäftsführer Wolfgang Groß. Die fit GmbH hatte im Juni 2016 die Körperpflegemarke fenjal übernommen.

Der wichtigste Umsatzbringer ist allerdings Kuschelweich. Von diesem Produkt werden fast 40 Millionen Flaschen im Jahr verkauft. Eine ganz wichtige Säule ist auch weiterhin das fit-Spülmittel. Von keinem anderen Markenspülmittel werden in ganz Deutschland mehr Flaschen verkauft als vom grünen fit Original. Dieses Traditionsprodukt wird seit mittlerweile 50 Jahren in Hirschfelde produziert.

Das Sortiment der fit GmbH umfasst fast 300 Einzelartikel. Durch die neuen Kosmetikmarken fenjal und Gard hat sich die Anzahl der Produkte stark erhöht. Nachdem 2015 und 2016 mit Gard und fenjal gleich zwei Marken kurz hintereinander erworben wurden, kam im vergangenen Jahr keine neue Marke hinzu. Man sei aktuell dabei, sich intensiv um die beiden zuletzt erworbenen Marken zu kümmern, erklärt Groß.

Das Hirschfelder Unternehmen beschäftigt derzeit 244 Mitarbeiter. Das ist ein neuer Höchststand seit 1993. Und die Zahl könnte sich weiter erhöhen. Denn fit sucht momentan vor allem Mechatroniker. Es werde nach Aussage des fit-Chefs schwieriger, offene Stellen zu besetzen oder geeignete Auszubildende zu finden. Dabei mangele es besonders an qualifizierten Bewerbern, so Groß. Den Mitarbeitern der von Schließung bedrohten Siemens- und Bombardier-Werke in Görlitz bietet er deshalb einen Wechsel in das Hirschfelder Unternehmen an. Hier gebe es für die gut ausgebildeten Leute eine Zukunft.

Dafür muss aber auch die Politik etwas tun. Wolfgang Groß hofft vor allem, dass die Bundesstraße 178 bald durchgängig befahrbar ist. „Nur wenn die Oberlausitz bei Genehmigungen schneller und flexibler ist als andere Regionen, kann sich hier etwas entwickeln“, steht für den fit-Chef fest.