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Weißwasser

Rentner treibt bewusstlos in der Neiße

Feuerwehrleuten retteten den bereits vermisst gemeldeten Mann aus dem Fluss. 

© Symbolfoto: SZ Archiv

Krauschwitz. Am Dienstagvormittag sind Polizei und Feuerwehr zu einem Einsatz an der Grenzbrücke in Krauschwitz geeilt. Dort sollte nach ersten Informationen eine leblose Person in der Neiße treiben. Den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Krauschwitz gelang es, den bewusstlosen und unterkühlten Mann aus dem Wasser zu retten. Sanitäter brachten ihn zur Versorgung in ein Krankenhaus. Wie er unterhalb der Grenzbrücke Krauschwitz ins Wasser gelangte, ist bisher unklar, so eine Sprecherin der Polizeidirektion Görlitz am Mittwoch.

Die polnische Polizei fand auf ihrer Seite der Neiße schließlich die Bekleidung des Mannes, jedoch keine Ausweisdokumente. Im Krankenhaus stellte sich am Nachmittag heraus, dass es sich bei dem Geretteten um einen in Polen als vermisst gemeldeten 85-Jährigen handelte. Die Polizisten verständigten seine Angehörigen. (SZ)

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Schwerlasttransport rückwärts auf die A 4 gelotst

Bundesautobahn 4 (Görlitz–Dresden). Am Dienstagabend, also am 20. August, konnte erneut ein Schwerlasttransport auf Grund von Überfüllung des Rastplatzes An der Neiße an der BAB 4 denselbigen in Richtung Dresden auf normalem Wege nicht wieder verlassen. Kräfte der Autobahnpolizei mussten gegen 21.25 Uhr zum wiederholten Male die lebensgefährliche Aktion der Sperrung einer Fahrspur veranlassen und den Schwerlasttransport rückwärts auf die durchgehende Fahrbahn lotsen. Glücklicherweise kam es währenddessen zu keinen Komplikationen. (al/JJ)

Rollenden Gefahrenherd aus dem Verkehr gezogen

Bundesautobahn 4 (Dresden–Görlitz). Am Dienstagmorgen gegen 9 Uhr wurde an der Anschlussstelle Nieder Seifersdorf ein rollender Gefahrenherd aus dem Verkehr gezogen. Schon der Anblick eines Sattelzuges Daimler-Benz mit Auflieger war bei einer Vorbeifahrt alles andere als vertrauenerweckend, weshalb Kräfte des Verkehrsüberwachungsdienstes die Kombination an der Anschlussstelle Nieder Seifersdorf von der BAB 4 lotsten und kontrollierten. Der Eindruck hatte nicht getrogen: Schon nach einer kurzen Begutachtung war klar, dass hier, um zu einem genauen Urteil zu kommen, ein Sachverständiger zu Rate gezogen werden musste. Dieser stufte die komplette Kombination als verkehrsunsicher ein und untersagte die Weiterfahrt. Die Zugmaschine hatte Mängel an der Beleuchtungsanlage, den Reifen, am Längslenker und am Stoßdämpfer. Der Auflieger hatte eine defekte Bremsanlage, gerissene Bremsscheiben, der Rahmen war gerissen und auch hier waren die Beleuchtung und die Radabdeckungen mangelhaft. Der 29-jährige polnische Fahrer erhält, ebenso wie der Halter, eine Anzeige. (al/JJ)