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Reptilien in der Radeburg-Laußnitzer Heide

Was der Schutz der Kreuzotter mit dem Schutz der örtlichen Moore zu tun hat, weiß Matthias Schrack zu berichten.

Am Freitag lädt die Nabu-Fachgruppe Ornithologie Großdittmannsdorf zu einem öffentlichen Vortrag ins Gemeindehaus im Ort ein. Beginn ist um 19 Uhr, der Eintritt frei. Das Thema des Abends lautet „Moorschutz ist Kreuzotterschutz – Interessantes über Reptilien und Amphibien der Radeburg-Laußnitzer Heide“.

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Matthias Schrack ist seit 1975 Leiter der Nabu-Fachgruppe Ornithologie Großdittmannsdorf und ebenso lange mit der Dokumentation der Kreuzotter in ausgewählten Lebensräumen der Radeburg-Laußnitzer Heide beschäftigt. Dort teilt sich diese Giftschlange ihren Frühjahrssonn- und Paarungsplatz mit der Glattnatter, Ringelnatter, Waldeidechse, Zauneidechse und Blindschleiche.

Dieses Vorkommen aller Reptilienarten in einem Habitat ist einzigartig und die Kenntnis hierüber nützlich für deren Schutz durch engagierte Förster, Jäger, Mitarbeiter des Naturschutzdienstes und Feldherpetologen. Die in Mooren und Sümpfen gelegenen Sommerjagdgebiete der Kreuzotter weisen weitere Besonderheiten auf, die naturraumtypisch sind. So wird Matthias Schrack eine Reptilien- und Amphibienfauna vorstellen, die die Faunenregion der Waldtundra repräsentiert.

Nach dem Vortrag werten Holger Oertel und Dieter Opitz das Weißstorchbrutjahr 2018 in der Kleinkuppenlandschaft aus.