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Reservisten formieren sich neu

Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft kümmern sich weiter um Kriegsgräber.

Bei einem kürzlichen Treffen der Reservistenarbeitsgemeinschaft (RAG) Kriegsgräberfürsorge Braunschweig/Sachsen dankte der Görlitzer Landrat Bernd Lange (CDU), auch im Namen der Gemeinden, für die erfolgreiche Arbeit der Reservisten. Einige wurden für ihre langjährige Mitarbeit geehrt, informiert Wilhelm Minschke, Oberstleutnant der Reserve. Der Coswiger beteiligt sich seit über 15 Jahren an der Kriegsgräberpflege in der Oberlausitz, so in Weißwasser, Bad Muskau und Boxberg.

Damit die Arbeit fortgesetzt werden kann, mache sich die Neugründung einer Arbeitsgemeinschaft notwendig, sie soll den Namen RAG Kriegsgräberpflege Sachsen tragen und werde im Wesentlichen materiell unterstützt vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., dem Verband der Reservisten der Bundeswehr e.V. und vom Landeskommando Sachsen, erklärt Wilhelm Minschke.

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Der Landesverband Sachsen des Volksbundes veranstaltet bis 25. November seine traditionelle Haus- und Straßensammlung, heißt es auf der Volksbund-Internetseite. Im Auftrag des deutschen Staates errichtet und betreut der Volksbund zurzeit etwa 2,7 Millionen Kriegsgräber auf etwa 830 Anlagen in Europa, Nordafrika und weltweit. Im Inland werden Gemeinden bei der Pflege der Kriegsgräber beraten. So gibt es in Sachsen dem Volksbund zufolge etwa 1 000 Kriegsgräberstätten, vom Einzelgrab bis zum Lagerfriedhof in Zeithain mit 37 000 Toten. (SZ/IL)