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Rettung für Behinderten-Begleitdienst?

Das Ende des Begleitservices für körperbehinderte Menschen in Bussen und Straßenbahnen könnte doch noch abgewendet werden.

Das Ende des Begleitservices für körperbehinderte Menschen in Bussen und Straßenbahnen könnte doch noch abgewendet werden. Die Bürgerfraktion im Dresdner Stadtrat stellte gestern einen Antrag vor, nach dem das Angebot auch nach dem Sommer 2014 fortgeführt werden soll. „Der Begleitdienst muss im selben Umfang sichergestellt werden“, sagte Stadträtin Anita Köhler.

Dank des Angebots werden gehbehinderte Menschen bislang kostenlos bei Bus- und Bahnfahrten begleitet. Die insgesamt 24 Bürgerarbeiter helfen zum Beispiel beim Ein- und Aussteigen oder auch auf dem Weg von oder zur Haltestelle. Da der Bund die Bürgerarbeit beendet, steht auch der Begleitdienst vor dem Aus. Am 31. August endet der Vertrag des letzten Helfers. Die Bürgerfraktion schlägt nun vor, dass Verkehrsbetriebe, Jobcenter und die Stadt eine neue Regelung finden. „Zur Finanzierung könnten unter anderem die höheren Gewerbesteuereinnahmen herangezogen werden“, sagt Köhler. Anfang 2014 entscheidet der Stadtrat über den Vorschlag.

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Zustimmung kommt schon einmal von den Grünen. „Wir werden uns weiter dafür einsetzen, dass Maßnahmen der Stadt für mehr Behindertenfreundlichkeit nicht nur geplant, sondern mit den entsprechenden Interessenvertretungen gemeinsam abgestimmt und umgesetzt werden“, sagte Stadträtin Gerit Thomas. (SZ/win)