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Rettung für Neukircher naht

Der Leukämiekranke Thomas Lerche ist jetzt zu Hause. Nun sammelt er Kraft für die bevorstehende Transplantation.

© privat

Neukirch. Nun steht der Termin fest: Voraussichtlich zwischen dem 22. und 24. Februar wird der an Leukämie erkrankte Neukircher Thomas Lerche neues Knochenmark erhalten. Seine Schwester Claudia spendet die Stammzellen. Nach der dritten Chemotherapie, die sehr anstrengend gewesen ist, erholt sich Thomas Lerche seit Donnerstag zu Hause in Neukirch. Bis zum 15. Februar darf er dort bleiben. Danach wird er im Knochenmarktransplantationszentrum der Dresdner Uni-Klinik aufgenommen und auf die Transplantation vorbereitet. Geplant sind dann noch einmal Chemotherapien und Bestrahlungen, sagte Thomas Lerche am Freitag der SZ. Die letzten Tage vor der Stammzellentransplantation wird er unter strengen Hygienemaßnahmen isoliert.

Er fühle sich zurzeit verhältnismäßig gut, sagte Thomas Lerche. Mut mache ihm, dass viele die Daumen drücken und ihm und seiner Familie helfen. Am Donnerstagabend hatte Anja Bottin, die Tochter seiner Lebensgefährtin, auf Facebook mitgeteilt, dass er deutlich weniger geschwächt wirke als bei seinem letzten Aufenthalt in Neukirch. Allerdings habe er sich vom Äußeren sehr verändert. „Meine Mama hat ihm die Haare nun ganz kurz geschoren, weil sie mittlerweile ganz stark ausfallen. Dadurch wirkt er ein ganzes Stück älter. Er ist aber so recht gut drauf“, schreibt Anja Bottin. Mit Thomas Lerche und seiner Familie hoffen nun viele, dass er sich in den nächsten Wochen gut erholt und Kraft sammelt für die nächste Hürde. (SZ)

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