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Rettungsdienst streikt erneut

Die Gewerkschaft fordert faire Löhne für die Mitarbeiter. Deshalb treten die Mitarbeiter in Radeberg und Pulsnitz in den Ausstand.

© dpa

Radeberg/Pulsnitz. Die Gewerkschaft Verdi ruft für diesen Mittwoch ihre Mitglieder im Krankentransport der DRK-Rettungsdienst Radeberg-Pulsnitz gGmbH erneut zum Warnstreik auf. Ab 6 Uhr startet dann ein zwölfstündiger Warnstreik, so Bernd Becker, der Verdi-Landesbezirksfachbereichsleiter.

Mit dem Streik soll der Forderung nach der vollumfänglichen Anwendung des DRK-Reformtarifvertrages Nachdruck verliehen werden, heißt es in einer Mitteilung der Gewerkschaft dazu. „Es ist mehr als an der Zeit, dass die Kolleginnen und Kollegen im Rettungsdienst, die täglich Menschenleben retten, eine tarifliche Perspektive mit fairen Einkommens- und Arbeitsbedingungen erhalten“, unterstreicht Verhandlungsführer André Urmann. Die DRK Rettungsdienst Radeberg-Pulsnitz gGmbH habe der Verdi-Verhandlungskommission in bisher drei Tarifverhandlungen kein akzeptables Angebot vorgelegt, fügt er an.

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Gewerkschaftsvorschläge, sich als Zwischenschritt an die Tarifverträge des DRK-Rettungsdienstes Chemnitz anzulehnen, seien dabei als zu teuer gegenüber den aktuellen Bedingungen abgelehnt worden. „Es ist nicht akzeptabel, dass die Arbeitgeber sich immer wieder mit dem Verweis des Sächsischen Vergabeverfahrens aus der Verantwortung ziehen – auch die Politik ist verantwortlich, entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen“, ist Landesbezirksbereichsleiter Bernd Becker überzeugt. (szo)