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Rettungsfahrzeuge stehen mit im Stau

Seit einer knappen Woche wird auf der B 169 gebaut. Das merken auch die Sanitäter trotz Blaulicht und Sirene.

© Sebastian Schultz

Von Christoph Scharf

Riesa/Großenhain. Wartende Linksabbieger, eine Ölspur wie am Freitag oder einfach nur viel Berufsverkehr: Auf der B 169 rechts der Elbe gibt es seit einer knappen Woche regelmäßig Stau. Seitdem sind dort zwei Fahrspuren gesperrt, weil die Fahrbahn saniert wird.

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Das trifft auch den Rettungsdienst, der dort nach Schätzungen des DRK 15- bis 20-mal pro Tag mit Blaulicht über die Brücke muss. „Auf der Bundesstraße funktioniert die Rettungsgasse relativ gut“, sagt Reiko Pöschl, Chef des zum Deutschen Roten Kreuz gehörenden Rettungsdienstes Riesaer Elbland. „Ab und auf der Elbbrücke jedoch haben die Verkehrsteilnehmer gar keine Möglichkeit, eine Gasse zu bilden.“

Grund seien die aufgestellten Warnbaken, die den Verkehr auf eine Spur einengen. Dort sei es für die Autofahrer unmöglich, Rettungsdienstfahrzeugen freie Fahrt zu gewähren. Wie gut der Aufbau der Baustelle gelöst ist, möchte man beim DRK nicht beurteilen. „Jedoch sind die Bereiche der Elbbrücke ein absolutes Nadelöhr“, sagt Pöschl. Durch die Einengung sei ein Überholen so gut wie unmöglich. Gerade im Berufsverkehr und wenn LKWs unterwegs seien, gebe es kein zügiges Durchkommen. Die Baustelle soll noch bis Ende der Woche dauern. (SZ/csf)