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Richtfest am Millionenbau in Rietschen

Im September ist der Grundstein für das betreute Wohnen gelegt worden. Jetzt lässt es sich bereits in die Wohnungen schauen.

© Jens Trenkler

Von Jens Trenkler

Rietschen. Seit der Grundsteinlegung im September des vergangenen Jahres hat sich auf der Baustelle vieles getan. Aufgrund des milden Wetters im Herbst konnten die Bauleute bis Dezember den rund 40 Meter langen Rohbau des Erdgeschosses errichten. Da sich viele der beauftragten Gewerke bereits kennen, funktioniere die Zusammenarbeit auf und neben der Baustelle bestens.

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Das Familienunternehmen Kunze investiert in Rietschen im Bereich des ehemaligen Gasthauses „Zur Eisenbahn“ rund zwei Millionen Euro. Entstehen soll hier in den kommenden Monaten ein weiteres Objekt für betreutes Wohnen. Am Freitag wurde das Richtfest begangen, auch wenn das Dach bereits fertiggestellt ist.

Für Daniel Kunze war es eine Herzensangelegenheit, sich persönlich bei den Bauleuten für ihre Arbeit zu bedanken. Mit dem neuen Haus möchte das Unternehmen in Rietschen 25 Bewohnern die Möglichkeit auf einen Platz im betreuten Wohnen bieten. 14 Gäste können in einer Tagespflege betreut werden und auch ein Pflegedienstbüro soll es in Rietschen geben.

Bis zum Einzug der ersten Bewohner Anfang November gibt es allerdings noch reichlich Arbeit. In diesen Tagen wird der Außenputz aufgetragen und auch der Innenausbau benötigt seine Zeit. Im September sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Die Grundrisse der Wohneinheiten kann man bereits in der derzeitigen Bauphase gut erkennen und eine Wohnung gleicht der anderen. Das zumindest in Form und Größe. Schließlich haben alle Räume fast die gleiche Größe. Rund 25 Quadratmeter wird jede Wohneinheit, die auch mit einem modernen Sanitärbereich ausgestattet sein wird, nach der Fertigstellung haben. Zudem haben die künftigen Bewohner des Hauses die Möglichkeit, die Rollstuhl- und behindertengerechten Wohnungen individuell ganz nach den persönlichen Vorstellungen zu möblieren. Neben den eigenen vier Wänden wird es im Gebäude natürlich auch einige Mehrzweckräume wie eine Gemeinschaftsküche geben.

Wie Christian Buhse, der beim Familienunternehmen Kunze den Bereich zentrale Dienste vertritt und damit auch für dieses Bauprojekt zuständig ist, erklärt, sei man zeitlich und auch finanziell voll im Plan. Eine kleine Verzögerung wegen der Witterung habe man schnell aufgeholt.