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Richtfest für Mika-Quartier

In Kaditz entstehen Wohnungen und Geschäfte. Rund 38 Millionen Euro werden investiert.

© MiKa-Quartier GmbH & Co. KG

Von Julia Vollmer und Sarah Herrmann

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Zwischen dem Elbepark und der Flutrinne wächst eines der größten Wohnbauprojekte: Ein Jahr nach dem ersten Spatenstich wird Ende des Monats das Richtfest für den ersten Bauabschnitt des Mika-Quartiers, in dem derzeit 179 Wohnungen und zwei Gewerbeeinheiten entstehen, gefeiert.

Die Mika Quartier GmbH hat im September 2017 mit den Arbeiten zwischen An der Elbaue, Flößer-, Brockwitzer und Kötzschenbroder Straße begonnen. Dort entstehen bis 2019 drei Gebäude mit 179 Mietwohnungen. Sie sind zwischen 35 und 130 Quadratmeter groß mit zwei bis vier Zimmern. Wer in die drei- bis fünfgeschossigen Bauten einziehen möchte, muss etwa zehn Euro pro Quadratmeter bezahlen. Zudem sollen im Quartier vier Flächen für Geschäfte entstehen. Rund 38 Millionen Euro werden in den ersten Bauabschnitt gesteckt. Das Unternehmen hat sich zwei weitere Baufelder an der Flutrinne gesichert.

Insgesamt sollen so auf fast 40 000 Quadratmetern etwa 900 Wohnungen entstehen. Auch weitere Geschäfte sind geplant. Rund 200 Millionen Euro werden insgesamt investiert. Das angrenzende Grundstück im Norden hat sich die Immobilienfirma Bonava gesichert. Dort sollen Mehrfamilienhäuser entstehen. Mehr will das Unternehmen zum Projekt nicht preisgeben. Denn noch ist vor allem die Eigentumslage unübersichtlich. Die Fläche gehört mehreren Privatpersonen. Das gilt für viele Baugrundstücke an der Flutrinne. „Die Stadt verfügt nur über einzelne Splittergrundstücke“, teilte Stadtplanungsamts-Sprecherin Diana Petters mit.

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