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Riesa gedenkt der NS-Opfer

Aus Anlass des Kriegsende-Jahrestags gab es am Poppitzer Platz eine Zeremonie.

Gedenkstunde trotz Corona - aus Anlass des Kriegsendes vor 75 Jahren am 8. Mai 2020 am Poppitzer Platz in Riesa.
Gedenkstunde trotz Corona - aus Anlass des Kriegsendes vor 75 Jahren am 8. Mai 2020 am Poppitzer Platz in Riesa. © Stadt Riesa

Riesa. Mit einer Gedenkzeremonie haben Riesas Oberbürgermeister Marco Müller (CDU) sowie Mitglieder aller Fraktionen des Riesaer Stadtrates und Bürger zum Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus an die Opfer des Zweiten Weltkrieges erinnert. Am Denkmal auf dem Poppitzer Platz in Riesa wurden Blumengestecke niedergelegt.

„Die Verbrechen des NS-Regimes niemals zu vergessen, die Erinnerung an die Opfer wach zu halten und zugleich die Stärke unserer Demokratie den nachfolgenden Generationen nahe zu bringen und aktiv selbst zu gestalten - diese Verpflichtung nehmen wir als wichtigste Lehre jener Zeit mit in unser tägliches Handeln“, sagte OB Müller.

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Müller erinnerte an wichtige Orte, die exemplarisch für Leid und Tod von Millionen Menschen stehen und an denen in diesen Monaten der Ereignisse vor 75 Jahren gedacht wurde – Auschwitz, Buchenwald, Bergen-Belsen und Zeithain, aber auch Warschau, Budapest, Dresden und Berlin.

Die Versöhnung im geeinten Europa zu leben, wertete Marco Müller als wichtigste Errungenschaft seit dem Zweiten Weltkrieg. „Getragen wird dieser Gedanke vom Wissen um die Verantwortung, so etwas nie wieder zuzulassen und unser Land als Bollwerk der Demokratie und der Freiheit zu gestalten“, so Müller.

Die Zeremonie wurde von Blechbläsern der Elbland Philharmonie Sachsen musikalisch begleitet. (SZ)

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