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100 Plakate weniger

Herausforderer Gunnar Hoffmann hatte die gleiche Plakatanzahl für beide Kandidaten gefordert. Das lehnt Amtsinhaber Müller ab – und geht einen anderen Weg.

Die Fotomontage zeigt ein fiktives Wahlplakat, das zur OB-Wahl in Riesa am 4. Juli aufruft.
Die Fotomontage zeigt ein fiktives Wahlplakat, das zur OB-Wahl in Riesa am 4. Juli aufruft. © Eric Weser

Riesa. Das Verhandeln um die Plakat-Anzahl der zwei Riesaer OB-Bewerber ist beendet. Amtsinhaber Marco Müller (CDU) schlug am Dienstag die Offerte seines Rivalen Gunnar Hoffmann (parteilos) aus. Der hatte am Montag vorgeschlagen, Müller solle die Zahl seiner Wahlplakate auf 233 verringern – und damit auf die gleiche Anzahl wie Hoffmann. Müller, dem 466 Plakate zustehen, machte deutlich, dass er darauf nicht eingehen wird. „Dass Herr Hoffmann mir ... einen einseitigen Verzicht vorschlägt, selbst aber sein Maximum beansprucht, ist ein offensichtlich unausgewogener Ansatz.“ Gunnar Hoffmanns Wunsch, lediglich selbst zu profitieren, sei inakzeptabel.

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Für den Amtsinhaber, der einen beiderseitigen, gänzlichen Verzicht auf Plakatierung vorgeschlagen hatte, ist die Sache nun beendet. „Es gelten jetzt, wie in allen Wahlperioden vorher auch, die rechtlich zulässigen Grenzen für jeden Kandidaten.“ Unabhängig davon werde er persönlich 100 Plakate weniger bestellen als geplant, so Müller. Die Ersparnis werde er auf das Baumspendenkonto der Stadt einzahlen. Wie groß der Betrag sein wird, ließ er offen. (SZ)

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