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Ab Montag Einschränkungen im Zugverkehr

Bahnreisende zwischen Dresden, Riesa und Leipzig müssen bis Ende April mehr Zeit einplanen.

Tagsüber wird man die ICE-Züge auf dem Riesaer Bahnhof so schnell nicht wieder antreffen.
Tagsüber wird man die ICE-Züge auf dem Riesaer Bahnhof so schnell nicht wieder antreffen. © Sebastian Schultz

Leipzig/Riesa. Die Bauarbeiten an der Bahnstrecke zwischen Zeithain und Weißig gehen weiter. Zur Vorbereitung auf den eigentlichen Gleisbau, der im September beginnen soll, werden ab Montag tagsüber achtstündige Sperrungen notwendig. Vom 1. März bis zum 21. April kommt der Bahnverkehr in diesem Bereich zwischen 8 Uhr und 16 Uhr zum Erliegen. Vom 17. bis 18. April sowie vom 19. bis 21. April soll die Strecke sogar ganztägig gesperrt werden.

Wie eine Pressesprecherin der Deutschen Bahn mitteilt, sollen die Züge großräumig umgeleitet werden. Bahnreisende müssen sich teilweise auf 30 bis 60 Minuten längere Reisezeiten einrichten. Die Bahn bittet deshalb alle Reisenden, sich vor Fahrtantritt über ihre tatsächlichen Abfahrts- und Ankunftszeiten zu informieren.

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So endet u.a. die ICE-Verbindung zwischen Frankfurt/Main und Dresden bereits in Leipzig. Für die Weiterreise in die sächsische Landeshauptstadt müssen Reisende in andere Züge umsteigen. Auch der Intercity von Köln über Magdeburg nach Dresden wird zwischen Riesa und Dresden umgeleitet.

Züge fahren in Dresden eher los

Die Fahrzeit verlängert sich dadurch zwischen Leipzig und Dresden um rund 30 Minuten. In der Gegenrichtung fahren die Züge in Dresden bis zu 30 Minuten früher ab. Es bestehen zwischen Leipzig und Dresden dann noch zweistündliche statt der sonst stündlichen Fernverkehrsverbindungen.

Auch im Regionalverkehr gibt es umfangreiche Änderungen. Insbesondere Berufspendler sollten sich rechtzeitig informieren. "Bereits im Vorfeld sind alle Fahrplanänderungen im elektronischen Fahrplan eingearbeitet worden", so die Bahnsprecherin. Sie seien bei Online-Reiseauskünften (Internet, DB Navigator), im Reisezentrum oder an den Fahrkartenautomaten abrufbar.

Der Grund für die Gleisbauarbeiten und die damit zeitweise verbundenen Zugumleitungen ist der Ausbau der Strecke Dresden-Leipzig im Abschnitt Zeithain–Leckwitz. Bis 2025 will die Bahn diese Strecke für ICE-Geschwindigkeiten bis zu 200 km/h befahrbar machen und stellt dabei auf moderne Stellwerkstechnik um.

2028 soll als letzter Abschnitt der Umbau des Knotenpunktes Riesa bis Zeithain erfolgen. Voraussichtlich 2032/33 soll das Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nummer 9 (Dresden-Leipzig) nach über drei Jahrzehnten Gesamtbauzeit vollendet sein. (SZ/jö)

  • Informationen zu den Abfahrts- und Ankunftszeiten gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen, bei der Service-Nummer der Deutsche Bahn: 0180 6 99 66 33 (20 ct/Anruf aus dem Festnetz, Tarife bei Mobilfunk max. 60 ct/Anruf ) sowie im Internet unter www.bahn.de und www.deutschebahn.com/bauinfos.

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