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Amt will weitere Technik fürs Blitzen kaufen

Seit Kurzem hat Riesa ein eigenes Lasermessgerät. Dafür soll es bald Zubehör geben.

Grün in grün: Wie hier an der Langen Straße nahe dem Christlichen Gymnasium lässt sich Riesas neuer Blitzer ganz gut zwischen Bäumen und Sträuchern verstecken. Das geht nicht überall.
Grün in grün: Wie hier an der Langen Straße nahe dem Christlichen Gymnasium lässt sich Riesas neuer Blitzer ganz gut zwischen Bäumen und Sträuchern verstecken. Das geht nicht überall. © Symbolfoto: Eric Weser

Riesa. Die ersten Einnahmen hat die neue Blitzer-Technik der Stadt Riesa wohl schon beschert: Seit einem knappen Monat ist das stadteigene, mobile Lasermessgerät inzwischen im Einsatz; die ersten Bußgeldbescheide sind bereits verschickt. Perspektivisch will die Stadt bei der Technik aber noch weiter aufrüsten.

Demnach ist das Ziel, 2021 ein neues Fahrzeug dafür anzuschaffen, so Ordnungsamtsleiter Sebastian Fleck. Es soll sogenannte fahrzeuggebundene Messungen ermöglichen – also das Blitzen aus einem Auto heraus. Das Fahrzeug dient in dem Fall dazu, die Messtechnik zu kaschieren. An bestimmten Stellen, die man überwachen wolle, würde die Blitztechnik ohne solch eine Tarnung zu sehr auffallen, so der Amtsleiter. 

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Daneben soll das neue Fahrzeug den Ordnungsamtsmitarbeitern ihre mehrstündigen Aufenthalte an den Messstellen komfortabler machen – vor allem an kalten Tagen. So soll es zum Beispiel mit einer Standheizung ausgerüstet sein.

Derzeit benutzt die Stadt für den Transport der Technik eines ihrer vorhandenen Fahrzeuge. In diesem ist eine Transportschiene zur Arretierung des Gerätes verbaut. Wenn sie nicht im Einsatz ist, wird die mehrere zehntausend Euro teure Anlage im Riesaer Rathaus verwahrt.

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Mehr Sorgen als vor einem Stehlschaden macht man sich im Ordnungsamt allerdings wegen Vandalismus. Völlig aus der Luft gegriffen scheint das nicht: So hatte 2016 ein Mann aus der Nähe von Riesa vor Gericht gestanden, weil er angeblich einen Mitarbeiter des Landratsamts beleidigt hatte, während der in Heyda (Gemeinde Hirschstein) Tempomessungen vornahm. Der damalige Angeklagte sah sich auch mit dem Vorwurf konfrontiert, unbefugt Hand an die Messtechnik angelegt zu haben. Das Verfahren wurde seinerzeit jedoch eingestellt. (SZ/ewe)

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