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Brandermittler beenden Arbeit

In Stösitz brannte eine Werkstatt ab. Der Schaden ist immens. Im Internet läuft eine Spendenaktion.

Werkstatt und Büroräume brannten vor drei Wochen in Stösitz vollständig ab.
Werkstatt und Büroräume brannten vor drei Wochen in Stösitz vollständig ab. © Feuerwehr Riesa

Stauchitz. Genau drei Wochen ist es her, dass in Stösitz eine Werkstatt in Brand geriet. Die Werkstatt und das angrenzende Büro brannten bis auf die Grundmauern nieder. Zum Glück gab es nur einen Leichtverletzten. Der 72-jährige Eigentümer der Werkstatt war wegen des Verdachts einer Rauchgasvergiftung behandelt worden.

Um die Ursache für den Brand zu ermitteln, waren Brandermittler der Polizei im Einsatz. Diese haben inzwischen ihre Arbeit vor Ort abgeschlossen, teilt die Polizeidirektion Dresden auf Anfrage mit. Offenbar ist die Ursache noch immer nicht klar. Die Ermittlungen liefen aber noch. "Auch ein technischer Defekt kann als Brandursache nicht ausgeschlossen werden", sagt Rocco Reichel, Sachbearbeiter Medienarbeit in der Polizeidirektion. Dies deckt sich mit Berichten von Augenzeugen, die vor dem Brand eine Explosion gehört haben wollen. Möglicherweise war eine Gasflasche explodiert.

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Zur Höhe des Sachschadens macht die Polizei keine Angaben. Er dürfte aber immens sein. Offensichtlich soll die Werkstatt aber wieder aufgebaut werden. Eine Tochter des Gewerbetreibenden hat im Internet zu einer Spendenaktion aufgerufen. Ziel ist es, 5.000 Euro einzusammeln. Nach 17 Tagen wurden 1.815 Euro gespendet. Die Aktion läuft noch 18 Tage.

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Insgesamt waren bei dem Brand 75 Feuerwehrleute aus Stauchitz, Riesa, Meißen, Lommatzsch und Oschatz mit 15 Fahrzeugen und drei Drehleitern im Einsatz. Sie konnten das Übergreifen auf das angrenzende Wohnhaus verhindern, Werkstatt und Büroräume brannten jedoch komplett ab. Dennoch gab es auch Kritik an den Feuerwehren. Diese seien sehr spät eingetroffen, so ein Anwohner. In der Rettungsleitstelle habe man dies bereits angekündigt, da einige Feuerwehren tagsüber nicht oder nicht voll einsatzfähig seien, so der Stauchitzer gegenüber der SZ.

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