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Riesa

Breitbandausbau in Strehla kommt voran

Die Stadt hat Geld für die staatlich geförderte Vergrößerung des Glasfasernetzes bekommen. Davon sollen nicht nur Schulen und Firmen profitieren.

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. © Montage: SZ/Fotos: Eric Weser, Pixabay/Lucent_Desi

Strehla. Geredet wird über den staatlich geförderten Breitbandausbau für Strehla schon seit vielen Jahren. Bisher liefen aber nur Vorbereitungen – viele Netzanschlüsse blieben langsam. Das soll sich ändern: Demnach sollen bis August 2022 mehr als 700 Haushalte, fast 80 Unternehmen und die Klassen von Grund- und Oberschule mit schnellen Glasfaseranschlüssen versorgt werden.

Das geht aus einer Mitteilung von Sachsens Wirtschaftsministerium vom Mittwoch hervor. Darin heißt es, Minister Martin Dulig (SPD) habe jetzt den Förderbescheid für den Breitbandausbau in Strehla über rund 840.000 Euro über die Landesdirektion versenden lassen. Das Geld kommt aus dem Fördertopf "Digitale Offensive Sachsen". Mit den Steuermitteln soll die sogenannte Wirtschaftlichkeitslücke geschlossen werden, die den Breitbandausbau in einigen Teilen des Strehlaer Gemeindegebiets bisher unrentabel für Telekommunikationsunternehmen gemacht hatte.

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"Es freut mich besonders, dass auch die ländlich geprägten Ortsteile unserer Stadt an ein modernes Glasfasernetz angeschlossen werden", wird Strehlas Bürgermeister Jörg Jeromin (FWG) in der Mitteilung des Wirtschaftsministeriums zitiert. Mit möglichen Bandbreiten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde eröffneten sich neue Perspektiven, so Jeromin weiter. "Für Strehla heißt es zukünftig: Wer modern und digital vernetzt leben will, der sollte ‚aufs Land‘ ziehen." Für die zeitnahe Umsetzung des Breitbandausbaus seien in der städtischen Finanzplanung die entsprechenden Mittel eingeplant. "Trotz der zu erwartenden, pandemiebedingten Einschnitte werden wir ... keine Projektkürzungen vornehmen", so der Stadtchef weiter.

"Nicht zuletzt die Pandemie hat uns gezeigt, wie wichtig ein leistungsfähiger Internetanschluss für unsere Bürger, Unternehmen und Schulen ist", wird auch Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig in dem Schreiben zitiert. "Er sorgt dafür, dass eine Region nicht den Anschluss verliert und wettbewerbsfähig bleibt." Er bedanke sich bei Bürgermeister Jeromin, dem Stadtrat und den Ortschaftsräten sowie allen, die sich für den Ausbau engagiert haben, so der Minister. (SZ)

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