merken
PLUS Riesa

Dampfer-Pfahl jetzt ganz in Weiß

Den Anstrich des Masts an Riesas altem Dampferanleger hatte ein Amt bemängelt und Konsequenzen angekündigt. Darauf wurde nun reagiert.

Links: So sah der Fahnenmast am Riesaer Elbufer Anfang September aus. Seit voriger Woche ist er komplett weiß (rechts). Das zuständige Amt hatte die ursprüngliche Farbgebung kritisiert.
Links: So sah der Fahnenmast am Riesaer Elbufer Anfang September aus. Seit voriger Woche ist er komplett weiß (rechts). Das zuständige Amt hatte die ursprüngliche Farbgebung kritisiert. © Eric Weser

Riesa. Grün-weiß war einmal: Seit Kurzem ragt der Mast an der einstigen Dampferanlegestelle zwischen den Riesaer Elbbrücken in die Luft. Wie ein Mitglied der Fachgruppe Elbeschifffahrt (FES) bestätigte, waren es die Schifffahrts-Freunde selbst, die den Anstrich verändert haben. 

Anlass dürfte der Einwand des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts (WSA) gewesen sein. Die Behörde hatte im September auf SZ-Nachfrage erklärt, der Mast ähnele zu stark einem Schifffahrtszeichen, das Schiffsführern auf dem Fluss Orientierung gibt. Die Farbgebung müsse daher geändert oder der Mast entfernt werden – notfalls durch WSA-Personal. 

Technische Universität Dresden
TU Dresden News
TU Dresden News

Was passiert an der Exzellenzuniversität TU Dresden? Aktuelle News und Informationen finden Sie in unserer Unternehmenswelt.

Weiterführende Artikel

Der den Dampferplatz pflegt

Der den Dampferplatz pflegt

Die einstige Anlegestelle in Riesa wird längst nicht mehr bedient – weckt aber noch immer Emotionen.

Das dürfte nun nicht mehr nötig sein. Laut dem FES-Mitglied soll in wenigen Tagen auch wieder die Sachsenfahne an dem fünf Meter hohen Mast wehen. Seit dem letzten Arbeitseinsatz der Schifffahrtsfreunde vor Ort informieren am Mast auch beschriftete historische Fotos über die bis in die Wendezeit in Betrieb gewesene Dampferanlegestelle von Riesa. (SZ)

Mehr lokale Nachrichten aus Riesa und Umgebung lesen Sie hier.

Mehr zum Thema Riesa