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Elbe-Röder-Dreieck bewirbt sich um neue EU-Fördermittel

Das hiesige Regionalmanagement hat ein Konzept erstellt, um Initiativen im ländlichen Raum weiter unterstützen zu können.

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Im Elbe-Röder-Dreieck sind sieben Kommunen sowie Vereine, Unternehmen und Privatpersonen vereint.
Im Elbe-Röder-Dreieck sind sieben Kommunen sowie Vereine, Unternehmen und Privatpersonen vereint. © Landratsamt Meißen

Glaubitz. Das Regionalmanagement Elbe-Röder-Dreieck hat in dieser Woche seine neue LEADER-Entwicklungsstrategie für 2023 – 2027 beim Freistaat Sachsen eingereicht. Das Konzept ist die Grundlage für weitere Gelder aus dem EU-Förderprogramm zur Entwicklung des ländlichen Raumes.

Seit November 2021 haben die Mitglieder des Vereins, zu denen sieben Kommunen sowie Unternehmen, Vereine und Privatpersonen gehören, mit Unterstützung des Beratungsunternehmens die STEG Stadtentwicklung GmbH Dresden und des Regionalmanagements in mehreren Veranstaltungen und einer Einwohnerbefragung die Inhalte und Ziele des neuen Strategiepapiers erarbeitet.

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"Das LEADER-Programm bietet einzigartige Rahmenbedingungen zur Förderung einer individuellen, regional getragenen Entwicklung im Elbe-Röder-Dreieck. Dabei kann an umfangreiche Erfahrungen aus den letzten zwei EU-Förderperioden angeknüpft werden", teilt Regionalmanagerin Anja Schober mit. Sie stellte in den vergangenen Wochen in den einzelnen Gemeinderatssitzungen das Konzept für die nächsten fünf Jahre vor. Alle Kommunen stimmten ihm zu.

Unter dem Motto „wohnen – wunderbar – wirtschaftsnah“ setzt sich das Elbe-Röder-Dreieck in der neuen Förderperiode 2023 – 2027 zum Ziel, die Wirtschaftskraft, die hohe Wohn- und Lebensqualität, die ökologische Vielfalt und Qualität der Landschaft sowie die positive Identifikation mit der Region zu sichern bzw. zu stärken.

Das zukünftige Fokusthema ist dabei die Regionalgeschichte – ein Bereich, in dem für die Region in Zukunft hohes Potenzial und Bedarf gesehen wird. Der wichtigste Meilenstein ist dabei das im Jahr 2030 anstehende 300. Jubiläum des Zeithainer Lustlagers.

20 Prozent weniger Fördergelder

Das in Aussicht gestellte Budget zur Umsetzung des LEADER-Programms in der Region Elbe-Röder-Dreieck für die Jahre 2023 – 2027 beträgt voraussichtlich 3,67 Millionen Euro. Dies bedeutet eine Mittelkürzung gegenüber der vorangehenden Förderperiode um über 20 Prozent.

Die eingereichte LEADER-Entwicklungsstrategie wird in den nächsten Monaten durch Gutachter geprüft. Die abschließende Auswahl und Anerkennung als LEADER-Region erfolgt durch das Sächsische Staatsministerium für Regionalentwicklung voraussichtlich im Januar 2023. (SZ)