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Fähranleger bleiben vorerst verwaist

Die Personenfähre "Riepro" ist zur Revision. 2021 stehen für das Schiff und seinen Betrieb einige Veränderungen an.

Normalerweise liegt am Riesaer Elbufer auch im Winter die Personenfähre "Riepro" vor Anker.
Normalerweise liegt am Riesaer Elbufer auch im Winter die Personenfähre "Riepro" vor Anker. © Klaus-Dieter Brühl

Riesa. Der Fährmann ist vor Ort, doch er muss dieser Tage mittels Auto und Elbbrücke nach Promnitz übersetzen. Denn sein eigentliches Arbeitsgerät ist nicht da. Derzeit befindet sich Riesas Elbfähre „Riepro“ zur technischen Überprüfung in Meißen.

Dort findet die sogenannte Revision turnusmäßig statt, heißt es von Riesaer Stadtwerken. Dem städtischen Tochterunternehmen gehört das Fährschiff, das zwischen Frühjahr und Herbst vor allem Touristen von einer Elbseite zur anderen bringt. Nach Angaben der Stadtwerke beförderte die „Riepro“ im vorigen Jahr rund 17.000 Gäste.

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Wie die Stadtwerke bestätigen, ist mit dem Jahreswechsel auch der zuvor beschlossene Betreiberwechsel der Personenfähre vollzogen worden. Wurde sie bis dahin von der Stadtwerke-Tochter Energieservice und Arealmanagement – kurz: Esam – betrieben, kümmert sich nunmehr ein anderer Stadtwerke-Ableger um den Schiffsbetrieb: die Magnet Riesa. Das Unternehmen betreibt unter anderem auch die Riesenhügel-Gastronomien und das Hotel Mercure.

2021 dürfte für die „Riepro“ aber noch mehr Veränderungen mit sich bringen. Denn ab 1. April soll der Fährverkehr von der Verkehrsgesellschaft Meißen (VGM) übernommen werden. Derzeit laufen dafür die Abstimmungen, so die Stadtwerke.

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Bevor der eigentliche Fährbetrieb wieder losgehen kann, muss das Schiff allerdings zunächst von der Revision an seinen angestammten Platz nahe dem Riesaer Bootshaus zurückkehren. Das soll weiteren Angaben der Stadtwerke zufolge voraussichtlich Ende dieses Monats oder Anfang März passieren. (SZ/ewe)

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