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Feuerwehr zieht Kleinbus aus der Elbe

Nahe Paußnitz wird ein Fahrzeug im Fluss entdeckt. Eine Befürchtung bestätigt sich zum Glück nicht.

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. © Archiv/Rene Meinig

Paußnitz. Ungewöhnlicher Einsatz für die Kameraden der Strehlaer Feuerwehr zum dritten Advent: Sonntagvormittag bargen die Retter zwischen dem Ortsteil Paußnitz und dem Nachbarort Schirmenitz einen Kleinbus aus der Elbe. Das halb im Wasser befindliche Auto war kurz zuvor von Spaziergängern entdeckt worden. Zunächst war unklar, ob sich Menschen im Auto befanden. Wie die Feuerwehr später auf ihrer Facebook-Seite mitteilte, war der Wagen aus bisher ungeklärter Ursache rückwärts den Hang zum Fluss hinabgerutscht. Die Befürchtung, dass sich Menschen im Auto befanden, bestätigte sich nicht. "Es kamen keine Personen zu Schaden", vermeldete die Feuerwehr.

Das Auto mit regionalem Kennzeichen gehört laut Strehlas Stadtwehrleiter Sven Pietsch einem Angler, der es über Nacht am Flussufer abgestellt hatte. Vermutlich ohne Fremdeinwirkung, eher durch eine Verkettung unglücklicher Umstände, habe sich der Kleinbus in Richtung Elbe bewegt. Der Autobesitzer wurde laut Strehlas Wehrchef noch während des Einsatzes ermittelt und sei auch vor Ort gekommen, sodass ihm das geborgene Auto übergeben werden konnte. Ob es noch fahrtüchtig ist, konnte die Feuerwehr am Sonntag nicht sagen.

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Wegen der zunächst unklaren Lage waren am Sonntagvormittag neben der Polizei mehrere Feuerwehren aus Strehla und Riesa sowie ein Rettungswagen alarmiert worden, sodass es vor Ort nach einem Großeinsatz aussah. Nach rund anderthalb Stunden sei aber alles bereits wieder vorbei gewesen, hieß es von den Rettern. (SZ)

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