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Riesa

Filmpremiere über Gröditzer Klimapark

Der Kurzfilm über das preisgekrönte Projekt wird erstmals am Sonnabend in Chemnitz gezeigt. Gröditzer können per Live-Schaltung im Dreiseithof dabei sein.

Ein Kamerateam besuchte Gröditz am 13. April und filmte, wie der Klimapark von Mitarbeitern des Bauhofs errichtet wurde.
Ein Kamerateam besuchte Gröditz am 13. April und filmte, wie der Klimapark von Mitarbeitern des Bauhofs errichtet wurde. © Jörg Richter

Gröditz. Über den neuen Gröditzer Klimapark gibt es einen Film. Ein Kamerateam war Mitte April vor Ort, als Bauhofmitarbeiter die grüne Oase an der Wainsdorfer Straße anlegten. Hinter der Bezeichnung Klimapark verbirgt sich die Umgestaltung einer Brachfläche am Floßgraben. Mit diesem Projekt beteiligte sich die Stadt Gröditz im vergangenen Jahr an der ersten Ausgabe des Eku-Zukunftspreises des Freistaates Sachsen und gewann prompt einen der Hauptpreise.

Die Filmemacher wurden vom Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft beauftragt, ein etwa dreiminütiges Video über die Stadt Gröditz und ihren Wettbewerbsbeitrag zu drehen. Es soll am Sonnabend im Rahmen einer Veranstaltung im Carlowitz Congresscentrum Chemnitz uraufgeführt werden. Hier sollen im Beisein von Sachsens Umweltminister Wolfram Günther Erfahrungen aus dem ersten Eku-Zukunftspreis 2020 ausgetauscht und der diesjährige Wettbewerb eingeläutet werden.

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Wegen der Corona-Pandemie findet die Veranstaltung, bei der es auch mehrere Gruppenforen geben soll, nur im kleinen Rahmen statt. Interessenten konnten sich dafür im Vorfeld anmelden, um per Videokonferenz dabei zu sein und einen Internetzugang für die Live-Schaltung zu erhalten.

Das hat auch der Gröditzer Bürgermeister Jochen Reinicke getan. Er lädt in den Dreiseithof ein, wo im Sitzungssaal die Veranstaltung mitverfolgt werden kann. Sie beginnt ab 9.30 Uhr mit der Präsentation der Preisträgerfilme, ehe Umweltminister Günther die Veranstaltung gegen 10 Uhr eröffnet.

Gröditz auch dieses Jahr dabei

Die Gröditzer Sozialamtsleiterin Katrin Müller hat sich ebenfalls für einen Internetzugang angemeldet. Sie will sich später in die Veranstaltung einklicken, interessiert sie sich doch für das kommunale Gruppenforum "Mit Klimaprojekten Mehrwerte für Umwelt und Haushalt erzielen".

Hintergrund: Die Stadt Gröditz beabsichtigt, sich auch an der zweiten Auflage des Eku-Zukunftspreises in diesem Jahr zu beteiligen. "Wir wollen unseren Klimapark weiterentwickeln", sagt Katrin Müller. Dazu sollen Kitas und Schulen stärker eingebunden werden. In welcher Form, das müsse noch beraten werden.

Die gesamte Veranstaltung soll bis 14 Uhr gehen. Je nach Interesse bleibt der Sitzungssaal im Dreiseithof dafür geöffnet. In der Mittagspause von 11.40 Uhr bis 12.30 Uhr werden die Preisträger-Filme noch einmal wiederholt. Wie eine Mitarbeiterin des Ministeriums mitteilt, sollen sie ab nächster Woche auf Youtube im Freistaat-Sachsen-Kanal zu sehen sein.

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