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Freibad Riesa rüstet sich für Saisonstart

Die Vorbereitungen in Weida laufen auf Hochtouren. Ein neuer Gärtner ist schon da.

Saubere Sache: Bäder-Fachangestellte Johanna Wunsch sprüht im Riesaer Freibad die Rutsche ab.
Saubere Sache: Bäder-Fachangestellte Johanna Wunsch sprüht im Riesaer Freibad die Rutsche ab. © Foto:Lutz Weidler

Riesa. Bei bombigen Sommerwetter wird derzeit das Riesaer Freibad im Stadtteil Weida auf Vordermann gebracht. „Wir hoffen auf eine Öffnung Mitte Juni“, sagt Reiner Striegler, Geschäftsführer der Magnet Riesa GmbH, beim Rundblick über die drei größeren Becken. Das Schwimmerbecken mit seinen 25-Meter-Bahnen ist bereits gesäubert und mit frischem Wasser gefüllt. Das Becken, in das die große Rutsche mündet, ist auch schon blitzblank. Nur bei den Nichtschwimmern steht noch das Wasser vom Vorjahr, doch bis Mitte Juni wird auch hier frisches Nass zum Planschen im Hochglanzbecken einladen.

Daneben sind auch noch zwei kleinere Bauarbeiten im Gange, denn zwei der fünf sogenannten Durchschreitebecken zum Badkomplex werden durch Edelstahlbecken ersetzt.

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„Bei den Zehner-, Saison- und Familienkarten haben wir die Preise leicht angepasst“, erläutert Striegler. Bei den Kindern gibt es auch eine Änderung. Nicole Zimmermann von der Magnet-Betreibergesellschaft und auch für das Riesaer Hallenbad zuständig: „2020 hatten Kinder unter sechs Jahre freien Eintritt. In diesem Jahr gibt es für Kinder unter einem Meter Körpergröße freien Eintritt.“

Hallenbad öffnet für spezielle Gäste

Die Hallenbad-Chefin freut sich auch, dass endlich wieder Gäste auf den acht 50-Meter-Bahnen des Hallenbads schwimmen können. Allerdings nur ausgewählte: „Seit 1. Juni findet wieder das Schulschwimmen bei uns statt. Da kommen bis zu den Sommerferien jeden Tag zwischen 90 und 100 Kinder zu uns.“ Und Reiner Striegler ergänzt: „Wir hoffen, ab nächster Woche auch wieder Reha-Kurse im Hallenbad durchführen zu können.“

Beim Hygiene-Konzept für das Freibad orientiert sich Betreiber Magnet an den funktionierenden Regeln vom Sommer 2020, als sich Striegler trotz Corona über eine ordentliche Freibadsaison freuen konnte. Immerhin tummelten sich damals bis zu 900 Gäste gleichzeitig in der Anlage mit ihren großen Grünflächen. „Wir hatten einen Monat länger auf als sonst und es war eine relativ gute Saison mit mehr als 20.000 Besuchern.“ Bei normalem Verlauf wird das Bad in Weida voraussichtlich täglich bis zum 5. September geöffnet haben. Dann sind in Sachsen auch die Sommerferien zu Ende.

Getrimmt: Lehrling Dominik Günzel verpasst der Hecke im Weidaer Bad einen neuen Schnitt.
Getrimmt: Lehrling Dominik Günzel verpasst der Hecke im Weidaer Bad einen neuen Schnitt. © Lutz Weidler

Im Personalbereich hat der Magnet-Geschäftsführer aktuell auch keine Sorgen. Ein neuer Gärtner, der in diesem Sommer eingearbeitet werden soll, hat sich bereits gefunden. Beim Badbetrieb hat 2021 die 31-jährige Schwimmmeisterin Jasmin Rieger den Hut auf in Weida. „Bei den Rettungsschwimmern, die uns hier im Freibad unterstützen, bleibt es auch in diesem Jahr bei der Kooperation mit der Wasserwacht“, erläutert Nicole Zimmermann.

Vor allem am Nachmittag, wenn es bei sommerlichen Temperaturen brummt im Bad, sind die Mädels und Jungs der Wasserwacht wichtig, um alles gut im Blick behalten zu können. Warum es in Weida erst Mitte Juni losgeht mit dem Badebetrieb und nicht schon eher – wie beispielsweise in Großenhain, wo das Naturerlebnisbad schon am kommenden Sonnabend öffnet – dazu sagt der 53-jährige Striegler: „Wir hatten nicht damit gerechnet, schon im Juni öffnen zu können.“

Unter Strom: Schwimmmeisterin Jasmin Rieger nimmt den Bodensauger fürs Sportbecken in Betrieb.
Unter Strom: Schwimmmeisterin Jasmin Rieger nimmt den Bodensauger fürs Sportbecken in Betrieb. © Lutz Weidler

Und was genau wird, hängt auch von der nächsten Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung ab. Denn in der aktuellen Version vom 26. Mai heißt es, dass Freibad-Gäste einen Test vorweisen müssen. Zitat: "Bei Unterschreiten des Schwellenwerts für die Sieben-Tage-Inzidenz von 35 an 14 Tagen in Folge entfällt die Testpflicht.“

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Genau hier liegt der Klemmer, denn diesen Inzidenzwert hat der Landkreis Meißen laut Robert-Koch-Institut (RKI) zuletzt am 2. Juni mit 38,9 überschritten. Am 3. Juni war mit 33,9 wieder alles im grünen Bereich. Aber die Testpflicht würde für Badbesucher somit bis zum 16. Juni gelten. Das macht es für die Wasserratten im ganzen Landkreis nicht unbedingt leichter.

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