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FVG hält an Rathaus-Weihnachtsmarkt fest

Andere Städte sagen bereits Märkte ab oder prüfen das. In Riesa scheint das kein Thema.

In etwa so wie auf diesem Luftbild dargestellt soll sich der diesjährige Riesaer Weihnachtsmarkt dieses Jahr um das Riesaer Rathaus schlängeln.
In etwa so wie auf diesem Luftbild dargestellt soll sich der diesjährige Riesaer Weihnachtsmarkt dieses Jahr um das Riesaer Rathaus schlängeln. © Foto: GeoSN, Pixabay/Montage: SZ

Riesa. Das zunehmende Corona-Infektionsgeschehen ändert vorerst nichts an den Plänen für den Riesaer Weihnachtsmarkt. Solange die Behörden keine neuen Verfügungen in Bezug auf Weihnachtsmärkte erlassen, plane die FVG mit der Stadt Riesa weiter an der Variante rund um das Rathaus, sagte John Jaeschke, Chef der städtischen Förder- und Verwaltungsgesellschaft (FVG) auf SZ-Nachfrage.

Vergangene Woche hatten Stadt und FVG gemeinsam bekanntgegeben, dass sie einen Weihnachtsmarkt vorsehen, der sich vom Tierpark aus über den unteren Abschnitt des Rathausplatzes, die Klosterstraße kreuzend bis hin zur Freitreppe und von dort in den Klosterinnenhof zieht. Diese Verteilung des Marktgeschehens auf eine im Vergleich zu sonst größere Fläche soll helfen, Mindestabstände zu gewährleisten und direkte Kontakte zwischen Besuchern zu minimieren.

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Mit der Variante waren Stadt und FVG von im September öffentlich gewordenen Plänen abgewichen, den diesjährigen Riesaer Weihnachtsmarkt in die Sachsenarena zu verlagern. Diese Variante hatte zwar Zustimmung erfahren, war jedoch auch auf viel Kritik gestoßen – unter anderem bei potenziellen Besuchern, bei Stadträten und offenbar auch bei Innenstadthändlern.

Ein Negativecho blieb nach Bekanntwerden der jüngsten Weihnachtsmarktpläne aus. Ein Zeichen, dass viele Riesaer einverstanden sind mit dem, was die Verantwortlichen sich ausgedacht haben.

Bleibt die Frage, ob ein zunehmendes Infektionsgeschehen und verschärfte Regeln zu dessen Eindämmung die jetzige Marktvariante noch einmal infragestellen und wie dann darauf reagiert würde.

Kapitulation vor den Auflagen

Ob beispielsweise die Weihnachtsmarkt-Variante in der Sachsenarena bereits komplett verworfen oder noch eine Rolle in den Überlegungen spielt, ließ die FVG auf Nachfrage offen. Ebenso die Frage, ob man sich eine Komplett-Absage des Weihnachtsmarktes vorbehält.

In Bautzen beispielsweise prüft die Stadt die Absage des Wenzelmarktes, weil sie damit rechnet, dass viele Menschen wegen pandemiebedingter Auflagen einen Besuch der Veranstaltung scheuen könnten. In Hohnstein bei Rathen in der Sächsischen Schweiz hat die Stadt den Markt wegen zu hoher Auflagen jetzt abgesagt.

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